Verkehr Archive - Business Geomatics https://www.business-geomatics.com/category/verkehr/ Wirtschaftszeitung für Geoinformatik Thu, 15 Feb 2024 12:13:29 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9 https://www.business-geomatics.com/wp-content/uploads/2023/01/cropped-BG-Favicon-32x32.png Verkehr Archive - Business Geomatics https://www.business-geomatics.com/category/verkehr/ 32 32 Neues intelligentes Verkehrssystem von SWARCO und AFUSOFT https://www.business-geomatics.com/neues-intelligentes-verkehrssystem-von-swarco-und-afusoft/ Thu, 15 Feb 2024 08:18:49 +0000 https://www.business-geomatics.com/?p=20138 Deutschlands Betreiber des höchstrangigen Straßennetzes, die Autobahn GmbH des Bundes, treibt die Digitalisierung der Straße mit der deutschlandweiten Ausrollung kooperativer, intelligenter Verkehrssysteme (C-ITS) voran. Kürzlich erhielt die Bietergemeinschaft aus dem Systemintegrator SWARCO Traffic Systems GmbH und der AFUSOFT Kommunikationstechnik GmbH den Zuschlag für das Los 3 des C-ITS-Projektes der Autobahn GmbH. Es geht um die […]

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Deutschlands Betreiber des höchstrangigen Straßennetzes, die Autobahn GmbH des Bundes, treibt die Digitalisierung der Straße mit der deutschlandweiten Ausrollung kooperativer, intelligenter Verkehrssysteme (C-ITS) voran.

Kürzlich erhielt die Bietergemeinschaft aus dem Systemintegrator SWARCO Traffic Systems GmbH und der AFUSOFT Kommunikationstechnik GmbH den Zuschlag für das Los 3 des C-ITS-Projektes der Autobahn GmbH. Es geht um die Ausstattung der Region 3 (Niederlassungen Nordost, Ost und Nordbayern der Autobahn GmbH) mit insgesamt 551 straßenseitigen Kommunikationseinrichtungen (ITS-Roadside Stations, IRS) inkl. zugehörigem Service und Wartung. Die Vertragslaufzeit umfasst ab Vertragsbeginn vier Jahre mit acht weiteren optionalen Verlängerungen von je zwölf Monaten. Das System dient der Gefahrenvermeidung und der Verbesserung des Verkehrsflusses. Verkehrsteilnehmende erhalten bereits weit vor Erreichen der eigentlichen Kurzbaustelle im Display des Fahrzeugs die Information dazu, so dass die Fahrweise vorausschauend angepasst werden kann und sich die Unfallgefahr so verringert.

„Das Gesamtsystem besteht aus den IRS und der kooperativen Zentrale ICS (ITS Central Station) sowie der Anbindung an vor- und nachgelagerte Systeme“, erklärt SWARCO Produktmanager Kevin Seipel. „Dazu werden die fahrbaren Absperrtafeln – im Volksmund „Absperranhänger“ genannt – mit den IRS bestückt, die in Form von Funktelegrammen mit den Fahrzeugen kommunizieren, sofern diese bereits mit der erforderlichen Technologie ausgestattet sind. In einer ersten Maßnahme werden insbesondere Warnungen zu Arbeitsstellen kürzerer Dauer übermittelt.“
„Seit über zwanzig Jahren statten wir fahrbare Absperrtafeln und LED-Zeichen in verschiedenen Bundesländern mit unseren sicheren Kommunikationssystemen aus und entwickeln und liefern seit nunmehr zehn Jahren ITS-Technologie für die Verkehrstelematik“, führt Professor Erich H. Franke, Geschäftsführer bei AFUSOFT, aus. Hierzu gehören neben den eigentlichen Geräten auch das verteilte Kommunikationsnetz, das die Daten fälschungssicher verarbeitet. Die Wahrung der Privatsphäre der Verkehrsteilnehmer und nicht zuletzt der Schutz vor Sabotage und Ausspähen haben dabei oberste Priorität.
www.swarco.com

www.afusoft.de

 

Eine direkt an der mobilen Absperrtafel installierte Funkanlage gibt Hinweise über das Hindernis an das Bordsystem noch weit entfernter Fahrzeuge.
Quelle: Swarco AG

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Baden-Württemberg: Erstmals durchgängiges, landesweites Verkehrsmodell https://www.business-geomatics.com/baden-wuerttemberg-erstmals-durchgaengiges-landesweites-verkehrsmodell/ Fri, 10 Mar 2023 13:06:43 +0000 https://www.business-geomatics.com/?p=15391 Baden-Württemberg möchte das Verkehrssystem (Straßen, Radwege und Schienen) innerhalb eines Digitalen Zwillings abbilden. Er soll ab 2025 die Verkehrswende simulieren. Verkehrsplaner erhalten damit nach Angaben des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg ein mächtiges Tool für die Planung von Verkehrswegen und Investitionen in die Infrastruktur. Konkret soll ein digitales landesweites Verkehrsmodell (LVM-BW) abgebildet werden, in dem Verkehrsströme […]

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Baden-Württemberg möchte das Verkehrssystem (Straßen, Radwege und Schienen) innerhalb eines Digitalen Zwillings abbilden. Er soll ab 2025 die Verkehrswende simulieren. Verkehrsplaner erhalten damit nach Angaben des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg ein mächtiges Tool für die Planung von Verkehrswegen und Investitionen in die Infrastruktur. Konkret soll ein digitales landesweites Verkehrsmodell (LVM-BW) abgebildet werden, in dem Verkehrsströme besser sichtbar gemacht und Prognosen für die Zukunft möglich werden.

Das Verkehrssystem soll in dem Digitalen Zwilling landesweit berechnet werden, inklusive Rad-, Güter, ÖPNV- und Fernverkehr.
Quelle: Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg (VM)

Das Verkehrsmodell soll wichtige Daten für die Verkehrswende liefern: Welche Auswirkungen hat eine neue Stadtbahnlinie auf den Autoverkehr in einer Stadt? Führt die Sperrung einer Straßenkreuzung zu einer höheren CO2-Belastung auf möglichen Ausweichstrecken? Diese Fragen soll das digitales Verkehrsmodell im Vorfeld simulieren. Auf Basis der Ergebnisse können dann gezielt Maßnahmen vor Ort geplant werden.

Aktuell sind in ganz Baden-Württemberg rund 20 lokale und regionale Verkehrsmodelle im Einsatz. Damit ist jedoch nicht die gesamte Landesfläche abgedeckt. Insbesondere im ländlichen Raum gibt es Lücken. Zudem sind diese Modelle in vielen Fällen sehr fokussiert, teils auf wenige Straßenzüge. Das Verkehrsministerium entwickelt daher als Teil der landesweiten Digitalisierungsstrategie bis 2025 ein landesweites Verkehrsmodell.
Die Daten im Verkehrsmodell sollen für Planungsbehörden vor Ort frei verfügbar sein. Die Daten sollen auch vergleichbarer werden, da überall dort, wo das Modell zum Einsatz kommt, wird mit den gleichen Methoden gearbeitet kann.

Das landesweite Verkehrsmodell soll mit Daten aus verschiedenen Bereichen arbeiten. Neben Straßendaten sollen auch Daten aus der landesweiten Radwegedatenbank sowie der Fahrplanauskunft der Verkehrsverbünde und des Fernverkehrs berücksichtigt werden. Auch Daten zum Güterverkehr, zum Beispiel aus Umschlageterminals, sollen einfließen.

Durch die Verknüpfung der Daten soll es möglich werden, das Reiseverhalten der Menschen in Baden-Württemberg zu berechnen – aufgeteilt nach den verwendeten Verkehrsmitteln und mit einem Blick in die Zukunft. Berechnet werden etwa die Verkehrsstärke, Reisezeiten, Schadstoffemissionen, der Kraftstoffverbrauch und Kosten und Erlöse von Verkehrsprojekten. Alle Ergebnisse zum Verkehrsverhalten werden getrennt nach PKW-Fahrten, Öffentlichem Verkehr, Rad-, Fuß- und Güterverkehr ausgegeben.

Das Verkehrsmodell des Landes erhält eine Reihe neuer Funktionen: Erstmals soll ein Modell im Land simulieren können, wie stark On-Demand-Angebote (zum Beispiel Rufbusse), Parkgebühren, Straßennutzungsgebühren oder der Preis für ÖPNV-Tickets den Autoverkehr in einer Region reduzieren. Auch können die Effekte einer sich veränderten PKW-Besitzquote simuliert werden.

Mit dem digitalen Zwilling sollen möglichst viele Behörden der Landes- und Kommunalverwaltung, aber auch Verkehrsverbünde und Verkehrsunternehmen sowie Planungsbüros, die im Auftrag dieser Organisationen tätig sind, arbeiten können. Auch Hochschulen und Forscher:innen sollen es für ihre Projekte nutzen können.
www.vm.bwl.de

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Automatisierte Erstellung von Verkehrsmodellen mit PTV Model2Go https://www.business-geomatics.com/automatisierte-erstellung-von-verkehrsmodellen-mit-ptv-model2go/ Thu, 18 Aug 2022 10:27:38 +0000 https://www.business-geomatics.com/?p=14270 Die PTV Group hat mit PTV Model2Go eine neue Technologie auf den Markt gebracht, mit deren Hilfe standardisierte Verkehrsmodelle nach eigener Aussage erstmals automatisiert erstellt werden können. Mit PTV Model2Go sollen Basis-Verkehrsmodelle außerdem innerhalb von nur einer Woche für jede beliebige Stadt oder Region weltweit aufgesetzt werden können. Nutzer wie Städte, Beratungsunternehmen oder Forschungseinrichtungen erhalten […]

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Die PTV Group hat mit PTV Model2Go eine neue Technologie auf den Markt gebracht, mit deren Hilfe standardisierte Verkehrsmodelle nach eigener Aussage erstmals automatisiert erstellt werden können. Mit PTV Model2Go sollen Basis-Verkehrsmodelle außerdem innerhalb von nur einer Woche für jede beliebige Stadt oder Region weltweit aufgesetzt werden können. Nutzer wie Städte, Beratungsunternehmen oder Forschungseinrichtungen erhalten damit ein Fundament, auf dem sie einfache und komplexe Anwendungsfälle gleichermaßen umsetzen können.

Die PTV Group automatisiert mit PTV Model2Go erstmals die Erstellung von Verkehrsmodellen. Hier das Model2Go-Modell der US-Stadt Atlanta. Foto: PTV Group

Manuell dauert der Aufbau eines Basismodells in der Regel mehrere Monate. Mit PTV Model2Go entfallen für Kunden aufwendige Prozesse wie das Datensammeln, deren Integration sowie das technische Aufsetzen des Modells. Das neue Cloud-basierte Verfahren kombiniert eine smarte Automatisierungstechnologie mit verschiedenen Datenquellen. So kommen beispielweise Karten der Anbieter Here oder TomTom zum Einsatz genauso wie öffentliche GTFS-Fahrplandaten zu Liniennetzen im öffentlichen Nahverkehr und OpenStreetMap Daten. Die automatisierte Modellerstellung ist dabei nicht nur schneller und weniger kosten- und ressourcenintensiv, sondern auch deutlich weniger fehleranfällig.

„Model2Go ist ein echter Gamechanger im Bereich der Stadt- und Verkehrsplanung. Verkehrsmodellierungen sind unkompliziert und in kurzer Zeit möglich“, sagt Christian U. Haas, CEO der PTV Group. „Damit werden modellbasierte Analysen auch für Anwendungsfälle attraktiv, bei welchen bisher aufgrund der Langwierigkeit im Modellaufbau darauf verzichtet wurde. Das ist in der heutigen Zeit, in der sich unsere Mobilität sehr schnell wandelt und sich Städte immer neuen Herausforderungen stellen müssen, entscheidend.“

Die erste Version von Model2Go, PTV Model2Go Supply, bildet das Angebot unterschiedlicher Verkehrsträger ab. Sie enthält neben dem Straßennetz und zugehörigen Parametern wie Steckentypisierungen, -geschwindigkeiten und Kapazitäten, auch das ÖV-Liniennetz, Fahrpläne, Points of Interest, sowie generierte Verkehrszellen und Strukturdaten.

Das Modell kann nach Auslieferung sofort zur Analyse und Visualisierung für verschiedene gängige Anwendungsfälle eingesetzt werden. So zum Beispiel für Erreichbarkeitsanalysen, Infrastrukturplanungen oder die Betriebsplanung im öffentlichen Verkehr. Für komplexere Anwendungsfälle können Nutzer diese Basis zudem mit zusätzlichen Daten und Modellierungen erweitern. So wird PTV Model2Go zur Grundlage von Verkehrsnachfragemodellen, Verkehrsuntersuchungen und Potenzialstudien.

Neben PTV Model2Go Supply entwickelt die PTV eine weitere Produktversion, die bald auf den Markt kommen soll und auch erfasste Reisedaten abbilden wird: PTV Model2Go Demand.

Sechs Beispielmodelle von Städten weltweit

Zum Launch von Model2Go und um die vielfältigen Möglichkeiten zu unterstreichen, haben die Modellierungsexpert*innen der PTV Group sechs Beispielmodelle von den Städten Amsterdam, Atlanta, Berlin, Kapstadt, Manila und Paris inklusive verschiedener Anwendungsfälle erstellt. Diese Kollektion kann leicht um weitere Anwendungsfälle für jede beliebige Stadt der Welt erweitert werden.

So deckt beispielsweise das Modell der deutschen Hauptstadt alle Informationen zum ÖPNV-Angebot Berlins ab und ermöglicht es, Netz- und Fahrplanvarianten sowie Betriebskonzepte zu bewerten. Das Modell der nordamerikanischen Stadt Atlanta lässt sich auf der Grundlage der Geschwindigkeiten im Verkehr, der Anzahl der Fahrspuren für alle Verbindungen, der Gestaltung der Knotenpunkte sowie der geschätzten Signalzeiten zur Bewertung der bestehenden Straßeninfrastruktur heranziehen. (jr)

www.ptvgroup.com

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