Smallworld Archive - Business Geomatics https://www.business-geomatics.com/category/smallworld/ Wirtschaftszeitung für Geoinformatik Tue, 23 May 2023 08:24:14 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9 https://www.business-geomatics.com/wp-content/uploads/2023/01/cropped-BG-Favicon-32x32.png Smallworld Archive - Business Geomatics https://www.business-geomatics.com/category/smallworld/ 32 32 Das GIS für die Jackentasche https://www.business-geomatics.com/das-gis-fuer-die-jackentasche/ Tue, 18 Apr 2023 11:31:33 +0000 https://www.business-geomatics.com/?p=15619 Seit der letzten SWUG-Tagung in Salzburg hat die Mettenmeier GmbH eine Reihe von Innovationen hervorgebracht: Die GIS-App MGC Touch, ein Netzanschlussportal mit integrierter Netzberechnung und das neue Fachschalen-Release 5.3.

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Seit der letzten SWUG-Tagung in Salzburg hat die Mettenmeier GmbH eine Reihe von Innovationen hervorgebracht: Die GIS-App MGC Touch, ein Netzanschlussportal mit integrierter Netzberechnung und das neue Fachschalen-Release 5.3.

MGC Touch. Foto: Mettenmeier GmbH

GIS-Auskunft in neuer Einfachheit verspricht die App MGC Touch. Sie ist die schlanke GIS-Lösung für moderne Tablets und Smartphones. Ihre auffällige rotierende Funktionsanordnung ist die konsequente Weiterentwicklung in Sachen Benutzerorientierung und Menüführung. Dadurch wird die Navigation in Smallworld-Daten jetzt noch smarter und einfacher. Weil MGC Touch sich auf wenige wesentliche Funktionen beschränkt, ist es ideal für alle Mitarbeiter, die unterwegs eine schnelle Auskunft zu ihrer Netzinfrastruktur benötigen, zum Beispiel direkt am offenen Graben.

Im Hintergrund liefert das MGC Warehouse die Daten aus dem Smallworld GIS, ist aber auch offen für weitere Systeme wie ERP oder Asset-Management und kann als Datendrehscheibe eingesetzt werden. Die Warehouse-Technologie wird auch als Integrationslösung für den Netzanschlussprozess genutzt, um im Zusammenspiel mit der envelio Intelligent Grid Platform Netzverträglichkeitsprüfungen direkt in den Verlauf der Bearbeitung von Portalanträgen zu integrieren.

Dem Fachkräftemangel entgegentreten

Damit Netzbetreiber die Möglichkeit haben, den Smallworld-Betrieb auszulagern und sich auf die Kernaufgaben des Netzbetriebs zu fokussieren, bietet Mettenmeier jetzt schlüsselfertige Lösungen. Entweder als Managed Applications-Modell oder als Software-as-a-Service übernehmen die GIS-Experten aus Paderborn die Administration und Konfiguration bis hin zum Hosting und der Bereitstellung des GIS aus der Cloud. Fachkräfteüberlassung in allen Bereichen der Netzdaten-Fortführung runden das Portfolio ab.

 

Für den Inhalt verantwortlich:

Mettenmeier GmbH
Klingenderstraße 10-14
33100 Paderborn
www.mettenmeier.de

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Mit NRM ALKIS gut gerüstet für GeoInfoDok 7.1! https://www.business-geomatics.com/mit-nrm-alkis-gut-geruestet-fuer-geoinfodok-7-1/ Tue, 18 Apr 2023 11:12:27 +0000 https://www.business-geomatics.com/?p=15612 Zum 31.12.2023 führt die AdV GeoInfoDok 7.1.2 ein. Die GIS Consult GmbH hat die umfangreichen Datenmodelländerungen - gemeinsam mit den Experten der RWTH Aachen - in eine neue Version der ALKIS Fachschale für Smallworld umgesetzt, welche in Q3/2023 zur Verfügung gestellt wird.

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Zum 31.12.2023 führt die AdV GeoInfoDok 7.1.2 ein. Die GIS Consult GmbH hat die umfangreichen Datenmodelländerungen – gemeinsam mit den Experten der RWTH Aachen – in eine neue Version der ALKIS Fachschale für Smallworld umgesetzt, welche in Q3/2023 zur Verfügung gestellt wird.

Für Sie als Anwender bedeutet dies, dass Sie mit dem Start der neuen GeoInfoDok die NAS-Daten im neuen Format mit den zum 01.01.2024 unter Wartung befindlichen Smallworld Versionen direkt nutzen können!

  • Alle neuen Objekte und Objektinformationen der GeoInfoDok 7.1 stehen im Smallworld zur Verfügung bzw. können importiert werden.
  • „Alte“ Daten (GeoInfoDok 6) können parallel zu „neuen“ Daten (GeoInfoDok 7.1) visualisiert werden.

GIS Consult bieten wir rund um die Nutzung von ALKIS unsere Unterstützung an. Neben Installation und Betrieb gehört dazu natürlich auch die Analyse ihrer Netzdaten und deren Homogenisierung, sofern dies notwendig ist.

Foto: GIS Consult GmbH

 

Foto: GIS Consult GmbH

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GIS Consult GmbH
45721 Haltern am See
www.gis-consult.de

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Definieren statt Programmieren – Smallworld-Datenmodelle einfach erzeugen https://www.business-geomatics.com/definieren-statt-programmieren-smallworld-datenmodelle-einfach-erzeugen/ Tue, 18 Apr 2023 11:08:30 +0000 https://www.business-geomatics.com/?p=15608 Smallworld-User verfügen durch die vorhandenen Fachschalen über umfassende Datenmodelle zur Dokumentation von Ver- und Entsorgungsnetzen und kommunalen Katastern. Kompliziert wird es, wenn Daten im Smallworld GIS dokumentiert werden sollen, für die es noch keine entsprechende Objektklasse im Datenmodell gibt – seien es Baustellen, Hochwasser-Risikogebiete oder KiTa-Standorte. Die hierfür notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten gehen im Regelfall […]

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Smallworld-User verfügen durch die vorhandenen Fachschalen über umfassende Datenmodelle zur Dokumentation von Ver- und Entsorgungsnetzen und kommunalen Katastern. Kompliziert wird es, wenn Daten im Smallworld GIS dokumentiert werden sollen, für die es noch keine entsprechende Objektklasse im Datenmodell gibt – seien es Baustellen, Hochwasser-Risikogebiete oder KiTa-Standorte.

Foto: ESN EnergieSystemeNord GmbH

Die hierfür notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten gehen im Regelfall über das Know-how eines GIS-Administrators hinaus. Hier setzt ESN XML-Objects an. Das Modul erstellt über ein rein deskriptives Vorgehen neue Objektklassen im Smallworld GIS. Der Anwender muss die neue Objektklasse nicht mehr in der Smallworld-eigenen Programmiersprache Magik programmieren, sondern kann diese durch XML-Dateien in einer Smallworld-Datenbank erstellen.

In der XML-Datei werden alle notwendigen Angaben definiert – vom Datenbanknamen bis zu den Gruppenrechten. Sind diese Angaben in XML-Dateien definiert, kann die Datenbank mit einem Knopfdruck erstellt werden. Anschließend kann das Datenmodell in XML weiter geändert und diese Änderungen per Knopfdruck übernommen werden.

Ein weiterer Vorteil von ESN XML-Objects besteht darin, dass das Datenmodell in einer Smallworld-Datenbank angelegt wird. Hierdurch können alle Standardmechanismen wie der Backup-Manager oder Datenbank-Replikate verwendet werden. Zusätzliche Datenbanksysteme sind nicht notwendig.

ESN XML-Object gibt Smallworld-Usern die Flexibilität, das vorhandene Datenmodell ohne Programmierung um weitere Objektklassen zu ergänzen und so zusätzliche Informationen für alle Anwenderinnen und Anwender in einem System zur Verfügung zu stellen.

 

Für den Inhalt verantwortlich:


ESN EnergieSystemeNord GmbH
Lise-Meitner-Straße 25-29
24223 Schwentinental
www.esn.de

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Smallworld: Versorger-GIS im Zeichen der Energiewende https://www.business-geomatics.com/smallworld/ Tue, 18 Apr 2023 10:43:30 +0000 https://www.business-geomatics.com/?p=15600 Die SWUG-Tagung 2023 steht im Zeichen von regenerativen Energien, neuen Regularien und der zunehmenden  Herausforderung des Fachkräftemangels

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Die SWUG-Tagung 2023 steht im Zeichen von regenerativen Energien, neuen Regularien und der zunehmenden  Herausforderung des Fachkräftemangels

Die 1990er Jahre bezeichnet man auch als große Zeit der Geoinformationssysteme (GIS) bei Versorgungsunternehmen. Damals wurde viel Geld investiert, um die analogen Pläne zu den Netzen zu digitalisieren. Heute ist die Bedeutung der Technologie unbestritten, obwohl die Entwicklungsfortschritte nicht mehr ganz so groß sind wie damals. Doch die Energiewirtschaft ist im Umbruch – und damit auch das GIS. Netzdaten sind so wichtig wie nie, insbesondere vor dem Hintergrund der Energiewende. Dies kann man vor allem auf der jährlich stattfindende Smallworld User Group Tagung, dieses Jahr vom 8. bis 10. Mai in Chemnitz, sehen. Das im Versorgungsbereich immer noch sehr wichtige GIS Smallworld erfüllt seine Aufgaben heute ganz vor dem Hintergrund der fortschreitenden Digitalisierung, Vernetzung und Effizienzsteigerung.

Zunächst einmal muss das GIS vor dem Hintergrund der aktuellen Personalsituation gesehen werden. Viele Mitarbeiter, die die Einführung der GIS-Systeme in den 1990er Jahren geprägt haben, verabschieden sich langsam aber sicher in den Ruhestand. Die „Boomer“ hinterlassen also auch in der GIS-Branche eine Lücke, denn Nachwuchs ist Mangelware. Kaum ein Versorger, der aktuell nicht nach qualifiziertem Personal in der Netzverwaltung sucht. Das GIS als Kerntechnologie von Versorgungsunternehmen muss also einer Effizienz-Kur unterliegen.

Die SWUG-Tagung gastiert dieses Jahr vom 8. – 10. Mai in Chemnitz. Foto: Tupungato / shutterstock.com

Weniger qualifiziertes Personal, das immer mehr Leistungen übernehmen muss, auf diesen kleinsten gemeinsamen Nenner kann man die Situation zusammenfassen – und das in Zeiten von Energie-, Wärme- und Mobilitätswende. Diesen komplexen Herausforderungen begegnet das Smallworld GIS, das sich durch eine hohe fachliche Ausprägung der Fachschalen auszeichnet und das Konzept der objektorientierten Datenhaltung (Realwelt-Objekte) nach wie vor konsequent umsetzt. Kein Wunder also, dass die Themen Cloud-GIS, SaaS, Online-Prozesse und die Mobilisierung von Daten und Funktionen derzeit eine große Rolle spielen. In einer Zeit der Netztransformation sind Netzanalyse und Netzberechnungen für die Verteilnetze wichtig, etwa bei den Prozessen zur Beurteilung von Netzanschlüssen von Photovoltaik, Wärmepumpen oder Ladesäulen.

Im Zentrum steht die Produktgeneration Smallworld 5.3. Die neuste Version wird bereits von vielen Kunden eingesetzt, manche sind aber auch noch in der vierten Generation. Die Partnerunternehmen von GE berichten von einer vermehrten Anfrage für neue, internetbasierte Betriebsmodelle von GIS-Umgebungen, die den klassischen On-Premise-Betrieb ablösen. Als Vorteile werden die flexible Nutzung und Anpassung der Services gesehen.

Thema Ladeinfrastruktur

Ein vorherrschendes Thema bei Smallworld-Kund:innen ist die Integration der Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität. In Deutschland sind aktuell rund eine Million Elektrofahrzeuge zugelassen. Die Bundesregierung hat das Ziel festgelegt, bis 2030 15 Millionen vollelektrische Pkw auf die Straßen zu bringen. Die Ladeinfrastruktur muss dem Schritt halten. Sie tut dies zwar nicht in dem geforderten Maße, die Zahl der öffentlich zugänglichen Ladesäulen nimmt jedoch schnell zu. Seit 2019 hat sie sich mehr als verdreifacht. Dementsprechend steigt auch die Zahl an Anträgen für die Installation privater Ladestationen, der sogenannten Wallboxen. Die Prüfung der Anschlussfähigkeit ist dafür Pflicht, analog zur Integration von Einspeisern, wie sie bei Photovoltaikanlagen seit langem üblich ist.

Aktuell hält die Mehrzahl der Ortsnetze die neuen Ladesäulen durchaus noch aus, wie lange dies der Fall ist, ist ungewiss. Aktuell nimmt auch die Beantragung neuer Einspeiser zu, wenngleich die Quote der neuen Ladepunkte bei den Privathaushalten über ein Drittel beträgt – Tendenz stark steigend. Schließlich hat das Bundeskabinett am 19. Oktober 2022 auch den Masterplan Ladeinfrastruktur II beschlossen, wo eine zügige Netzintegration der Ladesäulen und eine umfassende Digitalisierung des Angebots mit berücksichtigt ist.

Der parallele Prozess der Anschlussbeurteilung und der Netzberechnung gewinnt also massiv an Bedeutung. Und dafür sind qualitativ hochwertige GIS-Daten unumgänglich. Immer mehr wird es Usus, dass die Zielnetzberechnung des Netzes bei jeder Netzänderung durchgeführt wird, sprich bei jeder Integration eines neuen Ladepunktes. Smallworld bietet in der Version 5.3 eine ganze Reihe Funktionen und Prozesse rund um die Integration der Ladeinfrastruktur, inklusive der notwendigen Berechnungen, Schnittstellen und Datenanalysen.

Die Smallworld Partner berichten aktuell, dass Stadtwerke noch sehr unterschiedlich mit dem Thema umgehen. Unterschiede machen sich zum Beispiel an der Frage fest, ob Planungsdaten für die Infrastruktur bereits im GIS abgebildet werden sollen oder Daten erst mit der Inbetriebnahme aktualisiert werden. Ersterer Fall eröffnet den Netzbetreibern flexibleres Vorgehen bei der Netzberechnung.

Unterschiede machen sich auch bei den privaten Ladestationen (Wallboxen) fest. Nicht jeder Versorger bildet diese durchgängig im GIS ab. Weitere Unterschiede, gerade beim öffentlichen und halböffentlichen Netz, wo größere Ladestationen implementiert werden, ist die Abbildung einzelner Ladepunkte im GIS. Die Version 5.3 von Smallworld bietet auch hierfür spezielle Features, manche Kunden haben diese auch schon als sogenannte Downgrade-Pakete implementiert, ohne auf die neueste Version zu gehen. Wichtig bei den Stationen mit mehreren Ladepunkten ist, dass das Netz oft nicht die volle Ladeleistung bieten kann, sodass für die Netzberechnung andere Parameter gelten. So kann die Leistungsbereitstellung plausibel dargestellt werden, was für Projektplaner und Liegenschaftsbetreiber eine wichtige Information darstellt. Smallworld-Kunden können auch auf Schnittstellen zurückgreifen, die die GIS-Daten für externe Netzberechnungs- und -planungstools bereitstellen – auch dies ist bei den deutschen Versorger-GIS inzwischen ein häufiger Use Case.

Höhendaten und Geoinfodok

Das DVGW-Arbeitsblatt G 685 „Gasabrechung“ fordert es, dass die geographische Höhe zu den Gas-Hausanschlüssen erfasst werden muss. Stichtag für die Umsetzung ist der 01.01.2024. Auch hier ist die entsprechende Fachschale der Version 5.3 entsprechend erweitert. In der Regel nutzen die Versorger die von amtlicher Seite bereitgestellten Digitalen Geländemodelle (DGM). Die Höhendaten werden dabei für jeden Hausanschluss automatisch abgeleitet. Um auch die Performance für die Nutzung der hochvolumigen DGM-Daten im GIS zu gewährleisten, sind einige Zusatztools zur Anpassung der Datendichte entstanden. Viele Smallworld Kunden setzen dies bereits um, auch hier gibt es Optionen, dies ohne Migration auf 5.3. zu realisieren. Das Smallworld GIS und die Fachschalen unterstützen bereits seit längerer Zeit die Dokumentation von Höhen.

Durch die Anpassung am amtlichen Modell für Geoinformationen der Vermessungsverwaltung auf die Version 7.1 ergibt sich für die Kunden des Smallworld GIS, welche die amtlichen Daten als Grundkarte verwenden, zukünftig die Notwendigkeit das im GIS abgebildete Datenmodell zu aktualisieren. Die inhaltlichen Anpassungen der Geoinfodok sind für die Kunden der Versorgungswirtschaft zwar nur von geringer Bedeutung und werden daher aktuell auch wenig angefragt, mit Blick auf 2024 steigt aber das Informationsbedürfnis.

 

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Kein Prozess ist eine Insel https://www.business-geomatics.com/kein-prozess-ist-eine-insel/ Thu, 31 Mar 2022 12:15:20 +0000 https://www.business-geomatics.com/?p=13704 Auf der Nutzertagung der SWUG e.V. wird deutlich, welche Rolle das GIS in Zeiten der Energiewende spielen kann. Wenn vom 2. bis 5. Mai in Salzburg wieder erstmals seit Beginn der Pandemie das Nutzertreffen der Smallworld Usergroup (SWUG), physisch stattfindet, schließen die Teilnehmer einerseits an eine lange Tradition an. Schließlich wurde die SWUG bereits im […]

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Auf der Nutzertagung der SWUG e.V. wird deutlich, welche Rolle das GIS in Zeiten der Energiewende spielen kann.

Wenn vom 2. bis 5. Mai in Salzburg wieder erstmals seit Beginn der Pandemie das Nutzertreffen der Smallworld Usergroup (SWUG), physisch stattfindet, schließen die Teilnehmer einerseits an eine lange Tradition an. Schließlich wurde die SWUG bereits im Jahr 1996 ins Leben gerufen und führte damals schon gleich ihre erste Nutzertagung durch. Andererseits sind seit der letzten „richtigen“ SWUG drei Jahre vergangen, in denen sich eine Menge getan an: Auf Seiten der GIS-Technologie, bei dem Systemhersteller GE und vor allem bei den Energieversorgern selbst. Im Spannungsfeld von Daseinsvorsoge, Klimawandel und Digitalisierung stehen besonders große Herausforderungen an, bei dem das GIS, nach wie vor eines der wichtigsten IT-Systeme von Netzbetreibern, besonders betroffen ist.

Anpassung von GE an weltweite Energiemärkte

Das Smallworld-GIS ist im GE-Konzern nur eines von vielen Softwaresystemen im Portfolio. Im Rahmen einer zunehmenden Digitalisierungsstrategie des Weltkonzerns wurde 2018 die Unternehmenseinheit GE Digital neu ins Leben gerufen, in der es auch die Untereinheit GRID Solutions gibt. Im Rahmen dieser Umstrukturierung wurde auch dem Smallworld GIS ein wichtigerer Stellenwert zugewiesen. GE reagierte damit auf die durch die Energiewende weltweit vorherrschende Anforderung, GIS-Komponenten für die Netzautomatisierung zu nutzen.

Die strategischen Anpassungen von GE an die weltweiten Energiemärkte hat zuletzt nochmals an Fahrt aufgenommen. Im November 2021 gab GE bekannt, den Konzern in drei Sparten aufzuteilen. „Luftfahrt, Gesundheit und Energie“. Brancheninsider gehen davon aus, dass die Rolle des Smallworld GIS im Konzernbereich Energie, der 2023 konstituiert werden soll, nochmals gestärkt wird.

Mit den Partnern in der DACH-Region ist über die Jahre ein Ökosystem entstanden, das insbesondere kleine und mittelgroße Kunden für Abstimmungen, Wissenstransfer und Austausch nutzen. „Gerade unsere Kunden aus dem mittelständischen Bereich schätzen die Betreuung durch vor Ort ansässige Firmen sehr“, heißt es von Seiten der DACH-Partner.

Generation 5

GE hatte die Generation 5 des Smallworld GIS bereits im Jahr 2018 vorgestellt und damit die Weichenstellungen für die Zukunft gestellt. Nach Angaben von GE ist ein Großteil der Kunden bereits auf die neue Generation umgestiegen. Die Plattform ist inzwischen weit über das Stadium des funktionsgleichen Technologiewechsels hinausgewachsen. Die Version Smallworld 5.3 wird Mitte des Jahres erwartet.

Eine der wesentlichen Neuerungen war die Berücksichtigung von Java als Entwicklungsplattform. GE stellt mit diesem Schritt in Aussicht, dass die mit der Version 5 einhergehenden Technologieänderungen hin zu einer Java-Umgebung die geforderten Integrationen leichter implementiert werden. Zuvor nutzte das Smallworld-GIS die proprietäre Programmiersprache Magik. Stand anfangs noch in Aussicht, dass Java Magik sukzessive ablösen könne, hat sich inzwischen ein Nebeneinander etabliert. „Magik lebt“, so schildert es ein Experte.

Gleichzeitig hat GE aber mit der Java-Technologie eine zukunftsweisende Entscheidung getroffen, die viele Vorteile mit sich bringt. Mittelfristig wird so etwa die Know-how-Hürde für die Schulung neuer Mitarbeiter im Bereich der Softwareentwicklung gesenkt, da Zusatzentwicklungen nicht unbedingt in der – für die meisten Entwickler der IT-Branche unbekannten – Sprache Magik erfolgen müssen. Auch die Beratung sollte profitieren, da die Integration des Smallworld GIS in die Gesamt-IT des Unternehmens auf allgemeinen Technologie-Standards beruht.

Nach Angaben von GE sind die Magik-Bibliotheken im letzten Jahr sogar um 27% gewachsen, was in der Tendenz auch in den nächsten Jahren so bleiben soll. Nach wie vor sind Erweiterungen des Funktionsumfangs über Magik-Module möglich und werden in der Praxis auch weiterhin so umgesetzt. Java wird von GE also als Ergänzung gesehen, was sich beispielsweise darin äußert, dass die Integration bereits bestehender Bibliotheken und neuer Java-Bibliotheken möglich ist.

Restandardisierung

Mit der Einführung der neuen Generation hat GE auch das Thema Restandardisierung, also die verstärkte Nutzung standardisierter Softwarefunktionen anstatt individueller Entwicklungen, auf die Themenagenda gesetzt. Kunden, die in den letzten Jahren eigene Wege bei der Entwicklung gegangen sind und individuelle Entwicklungen bevorzugt haben, sind bei jedem Update gefordert, die Chancen einer Restandardisierung neu zu prüfen. Anwender können die jeweiligen Vor- und Nachteile also evaluieren und damit auch Kosten-Nutzenvorteile neu balancieren.

Hintergrund dazu ist nach Angaben von GE eine wachsende Fülle an neuen Funktionen, die eine aufwändige Individualisierung mitunter überflüssig werden lasse. In der Praxis bilde sich dies nach Angaben der DACH-Partner mehrheitlich als Diskussion zwischen Geschäftsführung und IT-Fachverantwortlichen einerseits und den Fachabteilungen andererseits ab. Erstere pochen aus Gründen von Kosten, Transparenz und Pflegeaufwand auf Standards, letztere argumentieren aus den Erfahrungen mit den operativen Prozessen heraus für angepasste Lösungen. Die Smallworld-Partner erkennen aufgrund der Basisentwicklungen an dieser Stelle eine wachsende Flexibilität in der Umsetzungsstrategie.

Releasezyklen werden kürzer

Ein Thema innerhalb der Generation 5 sind auch die kürzeren Release-Zyklen nach dem sogenannten CI/CD-Prinzip (Continuous Integration, Continuous Delivery und Continuous Deployment). Dies beinhaltet kleinere Aktualisierungsschritte, die sowohl Aufwand als auch Risiken bei der Aktualisierung reduzieren soll, insbesondere in Bezug auf das zunehmend kritische Thema Cybersicherheit. Releases werden dabei für das CORE-System und die Fachschalen immer zeitgleich veröffentlicht.

Cloud und andere Technologietrends

Ebenso steht das Thema Cloud-basierter Betrieb im Fokus. GE investiert weiterhin stark an dieser Stelle. Hier stehen vor allem Amazon- und Azure Public Cloud-Angebote (einschließlich Azure Kubernetes Service (AKS)) im Fokus. Weitere Technologietrends sind die Integration von 3D-Daten, GE hat beispielsweise viele Entwicklungen bei der Kombination von LiDAR- und Gebäudemodellen mit GIS-Daten getätigt. Auch in der DACH-Region hat die Berücksichtigung von 3D-GIS-Objekten in der Bestandsdokumentation an Fahrt aufgenommen. Die Verlegetiefe von Leitungen wird seit der Generation 5 durchgehend integriert im Datenmodell berücksichtigt.

GE hat zudem viele Entwicklungen im Bereich automatisierter Datenqualität veröffentlicht. Smallworld bietet ein konfigurierbares Qualitätsmanagement-Tool, mit dem Dateninkonsistenzen validiert und die Konformität der Informationen mit einem bestimmten Standard überprüft werden können, bevor sie in der Bestandsdatenbank gespeichert werden. Dabei setzt der Konzern auch auf Methoden des Maschinellen Lernens, die die Effizienz und die Automatisierung solcher Prozesse deutlich steigern sollen.

Ebenso gibt es im Rahmen der SWUG eine BIM-Arbeitsgruppe, die den Ansatz im Kontext der Fachschalen Strom, Gas, Wasser und Kanal diskutiert. Zum Thema Ladeinfrastruktur gibt es in der Fachschale Strom ein neues Modul. Einige Entwicklungen gibt es auch zum Thema Netzberechnung im Niederspannungsbereich. Konkret werden Schnittstellen implementiert, um den Ausbau von Erneuerbaren Energien zu beschleunigen. GE arbeitet derzeit an einem Smallworld Adapter für Bing Maps, wobei die Bing-Suche oder Streetside Views unterstützt werden.

GIS-Systeme meets IoT

Im Zuge der Energiewende steigt die Vernetzung der Sektoren und demnach werden Planung und Steuerung komplexer. Die Integration von Sensoren in die operativen Prozesse wird signifikant zunehmen, daher wird die IoT, also die kommunikative Anbindung dezentraler Sensoren und Aktoren über die Internettechnologie, eine wichtigere Rolle einnehmen. Noch erfolgt die Kommunikation dieser Sensorik nach Angaben von GE nur sehr selten direkt über das Smallworld GIS, da es kein Echtzeitsystem ist. Daher kommt derzeit der Integration des GIS in die übrige IT des Unternehmens – beispielsweise die Netzleitwarte – eine immer größere Bedeutung zu.

Gleiches gilt für die Bereiche Asset- und Störungsmanagement. Perspektivisch werde, so GE, IoT eine relevante Informationsquelle für den zuverlässigen Systembetrieb. Die Smallworld-Partner in der DACH-Region berichten, dass Schnittstellen zu Leitsystemen bereits von einigen Kunden genutzt werden. (sg)

www.swug.de

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Interview mit GE-Produktmanager John Chisum: „Der direkte Bezug zum Kunden ist wichtig” https://www.business-geomatics.com/interview-mit-ge-produktmanager-john-chisum-der-direkte-bezug-zum-kunden-ist-wichtig/ Wed, 08 May 2019 07:30:20 +0000 http://www.business-geomatics.com/bgx/?p=7623 Business Geomatics-Chefredakteur Stefan Grebe spricht im Interview mit John Chisum, dem Direktor für digitales Produktmanagement bei GE, über aktuelle Trends bei GIS-Anwendungen in Versorgungsunternehmen. Welches sind die wichtigsten Trends der Geodatenbranche? GE konzentriert sich in erster Linie auf die Versorgungs- und Telekommunikationsindustrie, obwohl unsere Kunden alle georeferenzierten Daten aus den Versorgungsbereichen Wasser-, Fernwärme-, Gas- , […]

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Business Geomatics-Chefredakteur Stefan Grebe spricht im Interview mit John Chisum, dem Direktor für digitales Produktmanagement bei GE, über aktuelle Trends bei GIS-Anwendungen in Versorgungsunternehmen.

Welches sind die wichtigsten Trends der Geodatenbranche?

John Chisum, Direktor für digitales Produktmanagement bei GE, erklärt, wie Kunden vom Smallworld-GIS profitieren können. Foto: GE

John Chisum, Direktor für digitales Produktmanagement bei GE, erklärt, wie Kunden vom Smallworld-GIS profitieren können. Foto: GE

GE konzentriert sich in erster Linie auf die Versorgungs- und Telekommunikationsindustrie, obwohl unsere Kunden alle georeferenzierten Daten aus den Versorgungsbereichen Wasser-, Fernwärme-, Gas- , Kanal- oder auch Grundstücksrechte mit Smallworld Produkten verwalten. Die Versorgungsindustrie erlebt einen noch nie dagewesenen, beispiellosen Wandel. Im Falle von Strom war das Netz nicht so konzipiert, wie es heute genutzt wird; mit zusätzlichen internetfähigen Sensoren, vielen Energieversorgern, Solar- und Windkraftanlagen. Der erste und entscheidende Schritt ist die Digitalisierung von Assets und Netzwerken, sodass Kunden das Beste aus ihren Anlagen herausholen, Ausfälle vorhersagen und vorbeugen und Möglichkeiten für mehr Leistung und Effizienz aufdecken können. Dies ist ein tiefgreifender Wandel für die Branche und keine zwei Versorgungsunternehmen befinden sich auf ihrem Weg der digitalen Transformation im gleichen Stadium. Gemeinsam ist allen das Ziel, die täglichen Erkenntnisse und Daten, die ihre Assets liefern, zu nutzen. Deren übergreifende Analyse schafft ungeahnte Potenziale für die Optimierung von Anlagen und Netzen.

Wie soll die neue Smallworld- Generation die Kunden unterstützen?

Geodaten sind entscheidend für den Unternehmenserfolg unserer Kunden. Smallworld stellt also ein zentrales System für die Bewältigung der aktuellen und zukünftigen Herausforderungen dar. Daher haben wir größten Wert darauf gelegt, sowohl aus IT-Sicht wichtige technologische Verbesserungen zu leisten, als auch aus Anwendungssicht neue Funktionen zu entwickeln, die erhebliche Mehrwerte bieten. Geodaten sind entscheidend für den Unternehmenserfolg, und diese Daten können mit unserer fortschrittlichen Analysesoftware auf einer einzigen Plattform gepaart werden, sodass Kunden die Effizienz ihrer Anlagen erhöhen, Ausfälle vorhersagen und vorbeugen und Möglichkeiten für mehr Leistung und Effizienz aufdecken können. Weitere Trends in Bezug auf Best Practices, nahtlose digitale Prozesse, regulatorische Anforderungen oder die steigende Nachfrage nach Big Data Analytics liegen in unserem generischen geografischen Fokus.

Sie fokussieren also wieder auf eine stärkere Anlehnung der Kundeninstallationen an die Standardsoftware?

Richtig! Mit der neuen Smallworld-Generation geht es uns darum, Kunden von einem reaktiven Ansatz zu einem proaktiven Ansatz in kritischen Szenarien zu führen. Im Zuge der Restandardisierung können unsere Kunden vollständig vernetzte, vorausschauende und letztlich autonome Systeme realisieren. Smallworld 5.2 liefert unseren Kunden eine genaue, umfassende, integrierte räumliche Sicht auf das gesamte Versorgungsnetz – und ermöglicht Optimierungen, die wir uns vor einem Jahrzehnt nicht vorstellen konnten.

Wie reagieren die Kunden auf diese Veränderungen?

Sehr positiv. Wir haben sehr hart daran gearbeitet, sicherzustellen, dass die neue Smallworld 5.2 Plattform die bisherigen Investitionen schützt. Alle Investitionen von Partnern und Kunden in die Entwicklung haben weiterhin Bestand, indem wir Entwicklungsumgebungen für autorisierte Kunden sowie Partner bereitstellen und die Kontinuität in Bezug auf die Entwicklungsumgebungen gewährleisten. Die Mehrheit unserer Kunden hat einen Upgrade-Plan oder ist bereits dabei, auf das neue Release umzusteigen.

Aktuell betreut GE Kunden direkt über Vertriebsmitarbeiter und indirekt über Partner. Sind im Zuge dieser neuen Organisation Änderungen geplant?

Wir werden unsere Kunden weiterhin zwei- gleisig bedienen. Die Partner haben einen sehr engen Bezug zu ihren Kunden, kennen deren Anforderungen und Bedürfnisse und können am schnellsten agieren. Partner sind ein wichtiger Bestandteil unserer Lieferkette. Um Marktnähe zu haben sowie Erfahrungen und Know-how auszubauen ist es auch für GE wichtig, einen direkten Bezug über unsere Vertriebs-Mitarbeiter zu den Kunden zu haben. Nur dann können wir sicherstellen, die Anforderungen des gesamten Marktes zu kennen.

Wo liegen die aktuellen Herausforderungen für den Vertrieb?

In der Vertriebsorganisation besteht für alle Akteure die größte Herausforderung darin, dass sie den Einsatz von Standardprodukten vorantreibt und damit die individuellen Anpassungen der Plattform reduziert. Ziel ist es, einfachere und schnellere Upgrades zu realisieren. Der Hauptvorteil für die Kunden besteht darin, dass sie von den neuesten Technologien, Updates und erweiterten Funktionen innerhalb einer stabilen, leistungsstarken Smallworld-Umgebung profitieren.

Wie sieht es aktuell mit dem Umstieg aus?

Aktuell haben in DACH erste Kunden bereits umgestellt und viele mit dem Umstieg begonnen. Aufgrund unseres Kundenfeedbacks erwarten wir, dass bei den Stadtwerken viele Kunden in den nächsten 18 Monaten zu den aktuellen Versionen vom Smallworld migrieren werden. Sowohl unsere Partner als auch das GE-Team sind bereit, die Endkunden vor dem Upgrade zu beraten, um diese Projekte und die Restandardisierungen zu planen.

Es ist bekannt, dass GE eine weitreichende Umstrukturierung plant. Welche Auswirkungen hat dies auf Smallworld?

Im Dezember kündigte GE Pläne zur Gründung eines neuen, unabhängigen Unternehmens an, dass sich auf ein umfassendes Softwareportfolio für das Industrial Internet of Things konzentriert. Die GE-Software-Assets werden in einer einzigen neuen Unternehmenssparte zusammengefasst, die autonom als Softwareunternehmen agieren wird. Dies wird ein großer Vorteil sein, da Smallworld ein wesentlicher Bestandteil dieser neuen Organisation sein wird. Das neue Unternehmen wird zu 100 % im Besitz von GE und seinen Mitarbeitern sein und On-Premise-, Edge- und Cloud-Lösungen anbieten. Diese Neustrukturierung ist im Gange, wobei unsere Prioritäten klar sind: Kundenerfahrung und -wert, Entwurf einer strukturierten und modularen Architektur und Nutzung unserer Erfahrung im industriellen Bereich.

Das Gespräch führte BG-Chefredakteur Stefan Grebe.

www.gegridsolution.com

 

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Smallworld 5.2: (Re-)Standardisierung liegt im Trend https://www.business-geomatics.com/smallworld-5-2-re-standardisierung-liegt-im-trend/ Fri, 03 May 2019 07:30:29 +0000 http://www.business-geomatics.com/bgx/?p=7553 Die neue Smallworld Produktgeneration steht in den Startlöchern. Auf der jährlichen Anwendertagung der Smallworld User Group (SWUG) vom 04. bis zum 06. Juni in Münster geht es daher vor allem um das Leistungspotenzial der neuen Lösung und die langfristigen Auswirkungen. Nachdem der Hersteller GE die 5. Generation seines Geoinformationssystems Smallworld bereits vor einiger Zeit weltweit […]

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Die neue Smallworld Produktgeneration steht in den Startlöchern. Auf der jährlichen Anwendertagung der Smallworld User Group (SWUG) vom 04. bis zum 06. Juni in Münster geht es daher vor allem um das Leistungspotenzial der neuen Lösung und die langfristigen Auswirkungen.

Nutzeroberfläche von Smallworld NRM in der aktuellen Version 5.2. Screenshot: GE

Nutzeroberfläche von Smallworld NRM in der aktuellen Version 5.2. Screenshot: GE

Nachdem der Hersteller GE die 5. Generation seines Geoinformationssystems Smallworld bereits vor einiger Zeit weltweit freigegeben hat, haben erste Kunden in Deutschland die Plattform im Einsatz. Mit dem auf den schweizer, österreichischen und deutschen Markt fokussierenden Release 5.2 gehen einige grundlegende Neuerungen einher.

Zudem erscheint mit dieser Version auch ein lang erwarteter Feature-Releasewechsel, der integrierte Prozesse, mehr Best Practices, 3D-Funktionen und auch Support der aktuellen Java Versionen beinhaltet. Die Java-Technologie ergänzt die proprietäre Programmiersprache Magik und ermöglicht neue technische Möglichkeiten. Mit Smallworld 5 werden Magik-Sourcen nach Java kompiliert, um automatisch viele versteckte Vorteile von Java zu nutzen (64 Bit, automatische Optimierung, Java-Bibliotheken etc.). Der Umstieg wird dadurch für die Kunden fließend gestaltet. Neue Funktionen oder Anwendungen können direkt in Java oder weiterhin in Magik entwickelt werden. Neben dem Versorgungsbereich steht auch die Telekommunikationsbranche im Fokus. Insbesondere die Planung und der Aufbau der 5G-Netze. Herausforderungen wie die Explosion des Datenvolumens, größere Bandbreiten, Unterstützung von IoT, Streaming von 4K-Videos, digitale Gesundheit oder autonomes Fahren sind Themen, die in den zukünftigen Entwicklungen berücksichtigt werden.

Fachschalen verfügbar

GE und ihre Entwicklungspartner haben die neue Version 5.2 des Smallworld GIS mit dem vollständigen Fachschalen-Portfolio freigegeben. Dabei heben die Unternehmen Neuerungen wie beispielsweise 3D-Punkte und -Messungen, Gas-, Wasser-, Strom- und Längsschnitt oder die Möglichkeit, freie Texte zu erstellen, hervor.

Neuerungen

In den letzten drei Jahren hat GE des Weiteren Schlüsselkompetenzen für die Integration und Analytik entwickelt, die vollständig auf Smallworld Geospatial abgestimmt sind. Smallworld liefert die benötigten Unternehmensdaten, indem das räumliche Netzwerk für Betriebssysteme (EMS, OMS, DMS für Energieversorger) mit dem GIS-Adapter bereitgestellt wird. Ebenso werden die Analyseprodukte von GE für Sturmreaktion, elektrische Trägheit und Datenqualität von denselben Geodaten gesteuert.

Übersichtliche Darstellung von Suchergebnissen im Smallworld Explorer. Screenshot: GE

Übersichtliche Darstellung von Suchergebnissen im Smallworld Explorer. Screenshot: GE

Mit diesem Release wird nun deutlich, welche Vorteile sich GE durch den Umstieg auf Java versprochen hat. Dazu gehören nach Angaben des Unternehmens beispielsweise die Vereinfachung von Integrationsaufgaben oder die Verbesserung der Performance. Kunden profitieren von der Wiederverwendung eigener Magicentwicklungen und der Adaption neuer Technologien wie HTML 5 oder Javascript.

GE sieht Smallworld GIS als „Single Version of the Truth” für alle geographischen Netzwerkdaten eines Unternehmens. Sprich, die Anwendung repräsentiert eine zentrale, vollständige, allgemeingültige und verlässliche Datenbank. Grundlage dafür ist die maximale Flexibilität bei der Wahl des Softwarebetriebes, welche GE zur Verfügung stellt. Smallworld unterstützt daher von der Installation bei Kunden bis hin zu verschiedenen Cloud-Modellen (private oder öffentliche Cloud) alle in der IT-Branche üblichen Wege. Die Lösungen passen sich an die veränderte IT-Landschaft an, um so sicherzustellen, dass jeder Kunde stets die am besten zu ihm passende Option zur Auswahl hat.

Datensicherheit

Je weiter die Digitalisierung voranschreitet, desto größer wird die Vernetzung bei den Betriebsabläufen und desto höher wird das Risiko von Cyber-Sicherheitsbedrohungen: Vor diesem Hintergrund legt GE besonderen Wert auf das Thema Datensicherheit. GE integriert daher nach eigenen Angaben „erstklassige Kontrollmechanismen in die Produkte, die eine proaktive Überwachung potenzieller Bedrohungen ermöglichen und sich strikt an die Vorschriften für den Einsatz dieser Technologien halten.“ (sg)

www.swug.de

www.gegridsolutions.com

 

 

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