E-Mobilität Archive - Business Geomatics https://www.business-geomatics.com/category/e-mobilitaet/ Wirtschaftszeitung für Geoinformatik Fri, 09 Oct 2020 10:03:20 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9 https://www.business-geomatics.com/wp-content/uploads/2023/01/cropped-BG-Favicon-32x32.png E-Mobilität Archive - Business Geomatics https://www.business-geomatics.com/category/e-mobilitaet/ 32 32 Ladesäulen-Kataster von Nexiga zeigt: Bereits 27 Landkreise unterversorgt https://www.business-geomatics.com/ladesaeulen-kataster-von-nexiga-zeigt-bereits-27-land-kreise-unterversorgt/ Fri, 09 Oct 2020 10:03:20 +0000 https://www.business-geomatics.com/?p=9948 Die Nexiga GmbH, Anbieter von Location Intelligence und Geomarketing-Beratung aus Bonn, hat bereits 2019 ein eigenes Ladesäulen-Kataster entwickelt. Dafür werden die Ladesäulen der sechs größten Verzeichnisse bzw. Quellen einmal pro Monat räumlich und inhaltlich abgeglichen. Berücksichtig werden sowohl öffentliche als auch teil-öffentliche Ladestationen, beispielsweise auf Parkplätzen von Supermärkten. Außerdem sind zu jedem Standort bis zu […]

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Die Nexiga GmbH, Anbieter von Location Intelligence und Geomarketing-Beratung aus Bonn, hat bereits 2019 ein eigenes Ladesäulen-Kataster entwickelt. Dafür werden die Ladesäulen der sechs größten Verzeichnisse bzw. Quellen einmal pro Monat räumlich und inhaltlich abgeglichen. Berücksichtig werden sowohl öffentliche als auch teil-öffentliche Ladestationen, beispielsweise auf Parkplätzen von Supermärkten. Außerdem sind zu jedem Standort bis zu zehn Zusatzinformationen verfügbar: Neben Adresse und Geo-Koordinate stehen so zum Beispiel Informationen wie Ladesäulen-Typ (Schnell/Normal), Leistung, Steckertypen, Betreiber oder Location-Type (Autobahn, Supermarkt, Hotel) zur Verfügung. Ende August 2020 zählte die Nexiga-Datenbank insgesamt 26.751 Ladestationen mit insgesamt 68.237 Ladepunkten.

Mithilfe des Ladesäulen-Katasters kann der Data E-Mobility-Experte Aussagen zum Ladepunkt-Versorgungsgrad in einzelnen Landkreisen und Regionen vornehmen. So hat die Nexiga auf Basis des aktuellen Katasters sowie der Zulassungszahlen für E-Fahrzeuge berechnet, dass bereits heute 27 Kreise eine unzureichende Lade-Infrastruktur aufweisen, um die lokal zugelassenen Fahrzeuge zu versorgen. Diese Zahl wird sich nach Nexiga-Angaben bis Ende des Jahres noch auf 51 Kreise erhöhen – sofern die Zulassungszahlen auf dem jetzigen Niveau bleiben (Prognose: 245.000 E-Fahrzeuge bis Ende 2020) und keine neuen Lade-Stationen hinzugebaut werden. Grundlage für diese Prognoseberechnung ist die Empfehlung des Beratungsgremiums Nationale Plattform Elektromobilität (NEP), mit durchschnittlich maximal 12,5 E-Fahrzeugen pro Ladestation.

Versorgungsgrad (Kreis-Ebene) auf Basis des KFZ-Bestands zum 01. August 2020 mit etwa 205.000 E-Fahrzeugen. Hier zeigt sich die Unterversorgung in bereits 27 Kreisen. Foto: Nexiga GmbH

Dashboard „Versorgungsgrad“

Mit dem neuen Dashboard „Versorgungsgrad“ zeigt Nexiga auf einen Blick, wie sich die aktuelle Versorgung auf Kreis-Ebene darstellt. Zudem lässt sich mit dem Tool eine Prognose des Ladebedarfs für verschiedene Entwicklungs-Szenarien abgeben. Bisherige Analysen werden meist nur grob auf Ebene der Bundesländer erstellt. Es fehlte bislang also die feinräumige Betrachtung. Für E-Autofahrer entscheidend ist nämlich die lokale Versorgung vor Ort und nicht, ob ein Bundesland im Schnitt gut versorgt ist. Ein weiteres Defizit vieler Statistiken: Es wird nur ein Teil der Ladeinfrastruktur betrachtet, denn ein vollständiges Verzeichnis am Markt gibt es nicht. Weder das „halboffizielle“ Verzeichnis der Bundesnetzagentur, noch das häufig zitierte Ladesäulenregister des BDEW erheben Anspruch auf Vollständigkeit. Das hat zur Folge, dass die Ladeinfrastruktur in Deutschland nach wie vor nicht komplett abgebildet werden kann.

Das interaktive Dashboard „Versorgungsgrad“ soll das ändern und für mehr Klarheit im Rahmen der aktuellen Situation sorgen. Mit dem Tool können einzelne Städte und Regionen betrachtet werden. Alle Daten und Analysen sind darüber hinaus auch auf Gemeinde- und PLZ-Ebene verfügbar. Auf Kreisebene werden dabei zwei Kennzahlen angezeigt: Die Anzahl der E-Fahrzeuge pro Ladestation und die Anzahl E-Fahrzeuge pro 100.000 Einwohner. (jr)

www.nexiga.com

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SPIE Deutschland: Gesamtplanung für E-Mobility-Projekte https://www.business-geomatics.com/kupfer-oder-intelligente-planung/ Mon, 11 Feb 2019 09:42:59 +0000 http://www.business-geomatics.com/bgx/?p=6810 Zunehmende Elektromobilität erfordert nicht nur eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur, sondern auch das für diese Leistungen optimal dimensionierte Stromnetz. Das Unternehmen SPIE Deutschland & Zentraleuropa bündelt seine Kompetenzen aus verschiedenen Unternehmensbereichen, um Kunden entlang der kompletten Wertschöpfungskette E-Mobilität ein ganzheitliches Angebot aus einer Hand zu bieten. 2019 soll das Jahr der Elektromobilität werden. Doch wie groß und […]

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Zunehmende Elektromobilität erfordert nicht nur eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur, sondern auch das für diese Leistungen optimal dimensionierte Stromnetz. Das Unternehmen SPIE Deutschland & Zentraleuropa bündelt seine Kompetenzen aus verschiedenen Unternehmensbereichen, um Kunden entlang der kompletten Wertschöpfungskette E-Mobilität ein ganzheitliches Angebot aus einer Hand zu bieten.

2019 soll das Jahr der Elektromobilität werden. Doch wie groß und nachhaltig die „E-Welle“ werden wird, ist ungewiss. Experten-Prognosen zum Marktanteil von Elektroautos im Jahr 2030 sind unterschiedlich und reichen bis zu 55 Prozent. Heute liegt die Quote bei 0,7 Prozent.

In der Regel wollen Netzbetreiber den Netzausbau (Kupferleitungen) vermeiden. Ebenso will man Intelligenz, sprich Smart-Grid-Technologien, nur dort implementieren, wo es wirklich notwendig ist. Für die Elektromobilität gilt dabei grob die Regel: Kritische Netzbereiche herrschen in den Vorstädten vor, in denen die Einwohner eine hohe Kaufkraft haben, also oft in Photovoltaikanlagen, Speicher und Elektroautos investieren. Dort werden, neben den Ladepunkten im öffentlich Raum und bei Gewerbe/Industrie, voraussichtlich auch viele Wallboxen, – private Tankstellen direkt bei den Hausanschlüssen – installiert. Wie können Netzbetreiber also ihre Netzinvestitionen kosteneffektiv planen und das Risiko möglichst geringhalten?

Kompetenzen bündeln

Eine Szene, die in Zukunft häufiger zu sehen sein wird. Für die Netze ist die Situation in Vorstädten mit hohem Durchschnittseinkommen meist herausfordernd. Foto: pixabay (Menno de Jong; 12019); pixelio (Rainer Sturm)

Genau zu dieser Fragestellung positioniert sich das Unternehmen SPIE Deutschland & Zentraleuropa. Die Firma ist mit etwa 15.000 Mitarbeitern in Deutschland und Zentraleuropa der führende Multitechnik-Dienstleister für Gebäude, Anlagen und Infrastrukturen und vereint dabei wesentliche Kompetenzbereiche, die den kompletten Wertschöpfungsbereich für die Infrastruktur der Elektromobilität abdecken. Diese Ausgangssituation nutzt SPIE nun aus und schnürt ein ganzheitliches Angebot.

„Bei uns bekommen Kunden alle Fragen rund um den Lebenszyklus von Ladesäuleninfrastruktur aus einer Hand beantwortet“, fasst Dr. Nils Neusel-Lange, Leiter Servicebereich Utility Solutions bei SPIE Deutschland & Zentraleuropa die Leistungen zusammen. Der Multitechnik-Dienstleister ist seit Jahren ein etablierter Partner für die Installation von Ladeinfrastrukturen. In Kombination mit dem Angebot aus dem Geschäftsbereich CeGIT (Kompetenz- Center für IT-Lösungen und IT-gestützte Dienstleistungen) kommen Beratung, Entwicklung, Planung, Betrieb und Optimierung hinzu. So kann das Unternehmen alle Leistungen entlang des Lebeszyklus im Bereich E-Mobility inklusive aller Planungsleistungen abdecken.

Umfangreiche Planungsleistungen

SPIE bietet die Gesamtplanung aus einer Hand. Bestandteile der initialen Beratungs- und Planungsphase für E-Mobility-Projekte sind neben dem Projektmanagement die Detail- und Genehmigungsplanung, die Gesamtdokumentation inklusive Übernahme ins GIS, Trassierung- und Netzanschlussplanung sowie die intelligente, technologieneutrale Zielnetz- und Ausbauplanung. Für den Bereich E-Mobility umfasst dies etwa die Planung von Stationen für Normal- beziehungsweise Schnell-Laden, die entweder im öffentlichen Raum oder auch auf Gewerbe- und Industrie-Flächen implementiert werden, oder auch die Planung von Infrastruktur für den ÖPNV, da öffentliche Nahverkehrsunternehmen vermehrt auf E-Busflotten umsteigen. Dabei wird zum Beispiel auch die Systemanbindung in die Gebäudetechnik abgedeckt.

E-Mobility Asset Management

Die Planungsaufgaben sind für Netzbetreiber hinsichtlich des ganzheitlichen Netzausbaus komplex und in der Regel mit hohen Investitionen verbunden. Daher hat SPIE ein dreiphasiges Konzept für das Asset Management (AM) entwickelt, das auch die Grundlage für den Angebotsbereich Elektromobilität bildet.

Dieser AM-Bereich ist in drei Phasen unterteilt: Die objektivierte Netz- und Anlagenbewertung (INA), die technologieneutrale, intelligente Zielnetzplanung (INP) und die Entwicklung eines Betriebs- und Wartungskonzeptes. Grundlage dieses Ansatzes ist es, das Netz auch monetär mittels Prognosen abzubilden, mit denen Auftraggeber einen nachhaltigen Investitionsfahrplan entwickeln können.

INA ist ein Komplettpaket für die Zustandsanalyse des Verteilnetzes. Dazu gehören beispielsweise das für die Ladeinfrastruktur entsprechende Messequipment und geschultes Personal. So soll die „Subjektivität aus der Zustandsbewertung eliminiert werden“. Neusel-Lange spricht damit den Umstand an, dass der Zustand der Betriebsmittel bei vielen Betreibern nur auf Basis von Erfahrungswissen bestimmt wird, was für strategische Investitionen mehr oder weniger unbrauchbar ist. Daraufhin folgt die INP, mit der die Zielnetzplanung von Netzen beziehungsweise Netzabschnitten durchgeführt wird. Die Idee, dieses konzentrierte Produkt- und Dienstleistungsangebot zu entwickeln, entstand innerhalb des CeGIT vor rund drei Jahren. Ein Jahr später wurden erste Projekte durchgeführt, bei denen technologieneutrale und herstellerunabhängige Netzausbaumaßnahmen abgeleitet und definiert wurden.

Die INP bietet dabei den Einstieg und kann auch für kleinere Projekte, wenn etwa nur wenige Ladesäulen integriert werden müssen, sinnvolle Ergebnisse für eine optimierte und anforderungsgerechte Netzauslastung bringen. Je größer die Projekte, desto strategischer werden die Fragenstellungen. Im Sinne des Asset Managements werden dann auch Fragen zur zukünftigen Kostenauswirkung für die verschiedenen Planungsszenarien ausgearbeitet. Innerhalb von INP erstellt SPIE zunächst ein rechenfähiges Netzmodell. Dafür werden die Daten aus den GISund Betriebsmitteldatenbanken herausgelöst und der Netzberechnung zur Verfügung gestellt. Für das hauseigene GIS (GISMobil) stehen dafür auch spezielle, angepasste Funktionen bereit (Modul: NetToNeplan).

Das Angebot von SPIE deckt den gesamten Lebenszyklus für die Ladeinfrastruktur ab. Besonderen Fokus legt SPIE darauf, kostengünstige Wartungs- und Servicedienstleistungen für die Betriebsphase anzubieten. Grafik: SPIE

Mit NeCal bietet SPIE auch ein Netzberechnungstool, das im Gegensatz zu herkömmlichen Spezialtools GIS-basiert funktioniert. Es stellt Netzberechnungen schnell und unkompliziert zur Verfügung und zielt vor allem auf Netzberechnungen im operativen Tagesgeschäft ab – auch für die Mittelspannungsnetze. Dabei bietet GISMobil einfach zu bedienende Features für die Netzplanung, beispielsweise können Ladesäulen per Drag&Drop in die Netztopologie integriert werden, um dort eine erste schnelle Anschlussprüfung zu ermöglichen.

Für umfassende Analysen und vor allem die anschließenden Szenarioberechnungen nutzt SPIE Spezialwerkzeuge wie Neplan. Auf deren Basis werden für die Elektromobilität maßgeschneiderte Netzberechnungen ausgeführt. Dafür hat SPIE beispielsweise Anpassungen des Programms vorgenommen und etwa eigene automatisierte Optimierungsalgorithmen entwickelt, die spezielle Einflussfaktoren für den Bereich E-Mobilität abbilden. „Dadurch können wir berechnen, wie das Netz je nach Ladeinfrastruktur optimalerweise aussehen sollte“, so Nils Neusel-Lange. Diese Zielnetzberechnung berücksichtigt beispielweise auch regulatorische oder demographische Entwicklungen, schließlich beträgt der Zeithorizont der Planungen meist 15 Jahre und mehr.

Interessant dabei: Im Zuge der umfassenden Analysen kann SPIE Empfehlungen für die Ausbauplanung abgeben. Oft erkennt der Auftraggeber etwa, dass bestimmte Maßnahmen prioritär umgesetzt werden sollten, andere aber zu risikoreich oder gar inneffizient sind. „Neben dem Risiko werden die Maßnahmen auch monetär quantifiziert“, erklärt Neusel-Lange. Für alle Netzausbauvarianten kann dann zum Beispiel genau bestimmt werden, ab welche jährlichen Ladeleistung sich die Kosten für den Netzausbau wann amortisieren. „Zum Teil erkennen Netzbetreiber auch, an welchen Stellen Netzbereiche zusammengeschaltet und so beispielsweise Ortsnetzstationen oder KVS eingespart werden können“, so der Experte weiter.

Betriebsphase nicht vergessen

Weiteres wichtiges Thema ist das Angebot von SPIE für die Betriebsphase. Wartung und Service der Ladesäuleninfrastruktur stehen aktuell bei den Netzbetreibern nicht im Fokus der Zukunftsanalysen. Dabei ist es entscheidend, die Kosten für die Wartung im Auge zu behalten. Der Betrieb der Ladeinfrastruktur bedingt die regelmäßige Wartung, Inspektion und Überwachung nach DIN EN 50272-2 (VDE 0510-2). Dazu gehört jährlich eine Sichtprüfung, die Prüfung der elektrischen Sicherheit und eine Verkehrssicherheitsprüfung. „Die normkonforme Inspektion eines Ladepunktes dauert nach unseren Erfahrungen etwa 45 Minuten, was die Kosten bei den vielen Ladestationen schnell in die Höhe treibt“, so Neusel-Lange.

Um Optimierungspotenziale zu heben, integriert SPIE die Dienstleistungen für die Elektromobilität in ihre bestehenden, netzorientierten Serviceleistungen. „Dadurch entstehen Synergien, wodurch die Service-Qualität gesteigert und vor allem die Kosten gesenkt werden können“, so Neusel-Lange. Vor diesem Hintergrund hat das Unternehmen weitreichende Investitionen getätigt. Zum einen wird die hauseigene Software für das operative Asset Management komplett auf eine neue Technologieplattform gestellt: Die neue Produktfamilie umfasst Software-Lösungen und IT-gestützte Dienstleistungen für Energieversorgungsunternehmen, Stadtwerke, Netzbetreiber sowie Industrieunternehmen und deckt alle Bereiche wie Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung von Netzen und Anlagen ab. Als Entwicklungspartner fungiert der Softwarehersteller und Prozessberater Mettenmeier, der aktuell das Modul AM Maintenance entwickelt, welches das bisherige Produkt für die Betriebsführung Optimus ablösen soll. SPIE wiederum ersetzt das bisherige MABI2.0.

Zur Verfügung steht bereits das Modul AM Outage, mit dem ein Störungsmanagement erfolgen kann. Eine domänenübergreifende Disposition mit integrierter Jobplanung und Routenoptimierung sind unter anderem Bestandteil der bald verfügbaren Module AM Maintenance und AM Workforce. Diese Funktionen hat SPIE bereits im eigenen Hause (im Rahmen des Projekts Field Service Management) implementiert, um alle Prozesse rund um Auftragserfassung, Disposition, Tourenplanung, Auftragsrückmeldung, Arbeitsberichte oder Fakturierung komplett zu digitalisieren.

„Durch diese Investition sind wir in der Lage, Serviceleistungen nochmals zu verbessern und effizienter zu gestalten. Betreibern von Ladesäulen können wir damit höchst interessante Preisvorteile für die Betriebsphase weiterleiten“, ist Neusel-Lange überzeugt. (sg)

www.spie-cegit.de

 

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Mehr Transparenz an E-Ladestationen https://www.business-geomatics.com/mehr-transparenz-beim-aufladen/ Tue, 05 Feb 2019 09:47:11 +0000 http://www.business-geomatics.com/bgx/?p=6814 Für Nutzer von E-Ladestationen soll die Prüfung von ausgewiesenen Messwerten in Rechnungen künftig transparenter werden. Dafür erfasst die Bundesnetzagentur nun Public Keys in ihrer Ladesäulen-Karte. Seit April 2017 veröffentlicht die Bundesnetzagentur (BNetzA) Daten zur öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur in Deutschland. Die interaktive Ladesäulenkarte dient als Übersichtskarte für Fahrer von Elektro-Fahrzeugen. Bisher mussten sich jene bei der […]

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Für Nutzer von E-Ladestationen soll die Prüfung von ausgewiesenen Messwerten in Rechnungen künftig transparenter werden. Dafür erfasst die Bundesnetzagentur nun Public Keys in ihrer Ladesäulen-Karte.

Seit April 2017 veröffentlicht die Bundesnetzagentur (BNetzA) Daten zur öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur in Deutschland. Die interaktive Ladesäulenkarte dient als Übersichtskarte für Fahrer von Elektro-Fahrzeugen. Bisher mussten sich jene bei der Begleichung ihrer Rechnungen auf die darin ausgewiesenen Messwerte verlassen. Mit der Einführung von Public Keys will die BNetzA nun E-Fahrzeug-Nutzern mehr Transparenz verschaffen.

Die Ladesäulenkarte wird mit Public Keys ergänzt – damit E-Autobesitzer ihre Lade-Rechnungen auf Richtigkeit prüfen können. Foto: pixabay (AKrebs60)

Bei Public Keys handelt es sich um öffentlich zugängliche Prüfschlüssel, die auf den Messgeräten der Ladestation aufgedruckt sind. Über den auf dem Messgerät befindlichen Public Key kann der Nutzer der Station die ausgewiesenen Messwerte der Rechnung mit den tatsächlichen Messergebnissen abgleichen und zudem einsehen, ob die Werte aus dem Ladepunkt stammen, an dem das Auto aufgeladen wurde. Dafür gibt er den Prüfschlüssel in eine vom E-Mobilitätsanbieter zur Verfügung gestellte Software ein.

Erste Public Keys einsehbar

„Anders als an Kraftstofftankstellen erhält man an Ladepunkten für Elektromobile in der Regel keine Quittungen“, stellt Jochen Homann, Präsident der BNetzA, fest. „Mit Public Keys haben Verbraucher nun die Möglichkeit, die Abrechnung eines E-Mobilitätsanbieters auf ihre Richtigkeit zu überprüfen.“ Seit 2018 arbeitet die BNetzA mit der Physikalisch-Technischen-Bundesanstalt (PTB) zusammen und erfasst bei der Anzeige der Ladepunkte auch Public Keys. Die Erfassung befindet sich zurzeit noch im Aufbau. Die ersten Prüfschlüssel können allerdings schon auf der Ladesäulenkarte der BNetzA eingesehen und auch auf der Internetseite der Behörde heruntergeladen werden.

Die zugrundeliegende Ladesäulenkarte umfasst nach Angaben der Behörde aktuell 13.147 Ladepunkte – davon 11.620 Normal- und 1.527 Schnellladepunkte an insgesamt 6.600 öffentlich zugänglichen Ladeeinrichtungen. „Nach der Veröffentlichung der Übersichtskarte hat sich die Anzahl der gemeldeten Ladepunkte im vergangenen Jahr mehr als verdreifacht“, sagt Homann. Die BNetzA veröffentlicht über die Karte die Ladepunkte, die den Anforderungen der Ladesäulenverordnung (LSV) genügen. Das betrifft insbesondere die technische Sicherheit, deren Mindestanforderungen in §3 der LSV formuliert sind. Die Karte umfasst dabei Systeme und Standorte von Anbietern, die das Meldeverfahren der BNetzA durchlaufen und einer Veröffentlichung zugestimmt haben. (vb)

www.bundesnetzagentur.de/ladesaeulenkarte

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