Business Geomatics https://www.business-geomatics.com/intergeo-2025/ Wirtschaftszeitung für Geoinformatik Mon, 29 Sep 2025 13:48:09 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9 https://www.business-geomatics.com/wp-content/uploads/2023/01/cropped-BG-Favicon-32x32.png Business Geomatics https://www.business-geomatics.com/intergeo-2025/ 32 32 Smallworld GIS – Technologie für die Zukunft https://www.business-geomatics.com/smallworld-gis-technologie-fuer-die-zukunft/ Mon, 29 Sep 2025 09:25:21 +0000 https://www.business-geomatics.com/?p=22984 Das Smallworld GIS ist eines der modernsten und verbreitetsten Geoinformationssysteme im Bereich der Energie-, Wasser- und Telekommunikationswirtschaft. Neben den Kernentwicklungen durch GE sorgen vor allen die lokalen Partner für Innovationen. Auch die Cloud steht im Fokus.

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Das Smallworld GIS ist eines der modernsten und verbreitetsten Geoinformationssysteme im Bereich der Energie-, Wasser- und Telekommunikationswirtschaft. Neben den Kernentwicklungen durch GE sorgen vor allen die lokalen Partner für Innovationen. Auch die Cloud steht im Fokus.

Smallworld GIS wird in einer sicheren Cloud-Umgebung mit Benutzerverwaltung und Backup-Services gehostet. Grafik: ITS

Die Stärken des Smallworld GIS sind seit langem bekannt. Im Kern steht eine Datenbank, die alle Netzstrukturen mit Millionen Objekten mühelos topologisch korrekt abbildet. Dabei ermöglicht eine Versionsverwaltung auf Basis des Datenbank-Alternativkonzeptes beliebig vielen Anwendern ein gleichzeitiges, konfliktfreies Arbeiten bei der Planung, Erfassung und Aktualisierung ihrer Netzdaten. Es gibt ausgereifte Standarddatenmodelle für einzelne Sparten, die Standardfachschalen (Smallworld NRM – Network Resource Manager und Smallworld Network Inventory) werden zusammen mit der 150 Mitgliedsunternehmen zählenden Smallworld User Group, die traditionell großen Einfluss auf die Innovationen nimmt, weiterentwickelt.

„Insbesondere neue Kunden profitieren davon und Endlosschleifen, wie sie häufig bei GIS-Einführungsprojekten zu beobachten sind, gibt es mit Smallworld und den NRMs nicht“, sagt Petra Zude von Mettenmeier. Als weiteren Pluspunkt hebt Zude die hohe Integrationsfähigkeit hervor. Das Smallworld GIS wird für die primäre Datenhaltung eingesetzt. Über direkte Schnittstellen, wie z. B. dem Smallworld Business Integrator (SBI) oder servicebasiert mit dem Geospatial Server (GSS) integriert es die Assets der Unternehmen mit anderen unternehmenskritischen Anwendungen.

Zukunftsfähige Basis für die Cloud

Durch Nutzung der aktuellen Java-Plattform deckt Smallworld bereits seit mehreren Jahren die Anforderungen an eine moderne Systemarchitektur und an hohe Sicherheitsstandards ab. Mit der Version 6.0 wird die Smallworld-Datenbank durch den optionalen Wechsel auf den Industriestandard PostgreSQL auf eine neue zukunftsfähige Ebene gehoben. In Kombination mit der bewährten Versionsverwaltung sind die Voraussetzungen für einen effizienten Betrieb des GIS in einer Cloud gegeben. „Dies wird auch vermehrt nachgefragt“, so Enrico Steffl von ITS. Die großen Vorteile der Smallworld-Architektur, wie Skalierbarkeit, Leistungs- und Integrationsfähigkeit und Standard-Datenmodelle kommen so noch mehr zum Tragen.

So bettet sich Smallworld heute bereits in die GridOS-Plattform des Systemherstellers GE Vernova ein. Dieses offene Gesamtsystem für Versorger läuft als native Cloud-Lösung in einer Kubernetes-Umgebung und erfüllt die Anforderungen einer Zero-Trust-Sicherheit. Die Smallworld-Datenmodelle mit den erfassten Netzdaten bieten dabei die Grundlage für viele Microservices, um die Fachprozesse der Netzbetreiber passgenau zu unterstützen.

Aber auch unter der aktuellen Version 5 lässt sich das Smallworld-System bereits bei einem Cloud-Provider betreiben. Das schließt die Datensicherung, das Monitoring und die Steuerung der Leistungsfähigkeit mit ein. „Hinter der Entscheidung für einen GIS-Betrieb in der Cloud steckt neben Sicherheitsaspekten auch eine wichtige Ressourcenfrage: Kann und möchte ich als Netzbetreiber eigenes Personal aufbauen, das sich mit der Wartung von Servern, der Konfiguration von Anwendungen, der Gewährleistung der Systemsicherheit, dem Update von Versionen bis hin zur qualitätsgesicherten Datenpflege beschäftigt?“, erklärt Steffl. Angesichts des allgegenwärtigen Fachkräftemangels treibe diese Frage aktuell viele Netzbetreiber um. Die Unternehmen nutzen daher das Smallworld GIS bereits heute wahlweise in ihrer hauseigenen Infrastruktur, ihrer Cloud-Umgebung oder aber als Software-as-a-Service.

Das GIS wird in einer sicheren Cloud-Umgebung mit Benutzerverwaltung und Backup-Services gehostet. Die Anwender melden sich in der Cloud an und starten dort den GIS-Client. Alles spielt sich lokal in der Cloud ab und ist entsprechend sicher und performant. Die GIS-Daten liegen wahlweise in der herkömmlichen VMDS-Datenbank oder zukünftig in der neuen PostgreSQL-Datenbank.

Fachdatenmodelle

Grafik: ITS

Die Partner der Smallworld Alliance erweitern den Funktionsumfang und die Datenmodelle der Fachschalen kontinuierlich. Die so entstehenden Releases werden direkt auf Basis der zugehörigen neuen Core-Version veröffentlicht. Aktuell ist Version 5.3 im Einsatz und zum Jahresende 2025 wird Core mit NRM-Release 6.0 veröffentlicht. Diese kontinuierliche Entwicklung sorgt dafür, dass neben vielen anderen Themen auch Änderungen, die im Zuge der Energiewende gefordert sind, dem Anwender schnell zur Verfügung stehen. Dazu zählen Aspekte wie ein umfassendes Daten- und Funktionsmodell zur Ladeinfrastruktur und zu Stromspeichern, die Dokumentation steuerbarer Verbrauchseinrichtungen (§14a EEG) oder von Power Line Connectoren. Hinzu kommt die Umsetzung von Verbändevorgaben wie zum Beispiel Gas/Wasser-Druckinformationen gemäß DIN EN 805 oder die Abbildung von Markt- und Messlokationen sowie Netzlokationen und Lokationsbündeln. Weitere Themen sind die Kenndatenerfassung für Wärmepumpen, die Gasbeschaffenheitsverfolgung oder die erweiterte Abbildung von Mehrspartenhausanschlüssen.

3D-Fähigkeit

Darüber hinaus gewinnt die 3D-Fähigkeit der Netzdaten zunehmend an Bedeutung, um Kernprozesse wie Planung und Netzausbau im Sinne eines BIM-Ansatzes (Building Information Modeling) zu unterstützen. Ebenso ist der Einsatz neuer Technologien zur erweiterten Realität (Augmented Reality „AR“) möglich. Die Fachschalen stellen für diese Anwendungszwecke bereits ein 3D-Punktmodell bereit, welches auch mit Version 6 erweitert wird. Es ermöglicht die Speicherung der wahren Lage bei verdrängter Darstellung und ist gemeinsam mit dem Digitalen Geländemodell Basis für die integrierte 3D-Netzdarstellung im Smallworld. Auch im Kontext der Entwässerung können Anwender bereits heute von der Umstellung des Geometriemodells der Fachschale Kanal von 2½D auf 3D profitieren.

Mit der Wärmewende rückt zudem das Fernwärmenetz zunehmend in den Fokus. Dem trägt auch die vielfach eingesetzte Fachschale Fernwärme Rechnung, die mit Version 6 von einer Vielzahl neuer Funktionen und Erweiterungen profitiert. Durch die Harmonisierung von Basis-Fachschalen-Strukturen wird die Unterstützung bei der Dokumentation optimiert. Mehrsparten-Netzbetreiber profitieren von spartenübergreifend integrierten Funktionen wie dem 3D-Punktmodell oder verbesserten Editor- und Katalogfunktionalitäten.

Breitband

Auch die Planung, der Ausbau und die Dokumentation der Breitbandnetze wird sowohl im Smallworld Rohrmanagement als auch im Expertensystem Smallworld PNI (Physical Network Inventory) stetig weiterentwickelt. Smallworld PNI ermöglicht als Primärsystem die vollständige Modellierung von Telekommunikationsnetzen – vom Verlauf der Trasse über die aktiven und passiven Netzknoten bis hinunter zur einzelnen Faserverbindung. Es unterstützt digitale Arbeitsabläufe, zum Beispiel durch die Integration mit Software für die automatisierte Planung und den Entwurf von Glasfasernetzen oder durch die Bereitstellung physikalischer Verbindungen (Bearer) für Systeme zur Verwaltung von Telekommunikationsdiensten.

INTERGEO 2025: HALLE 12.0 | STAND A.021

www.smallworld-alliance.com

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Barthauer: Smart City bis IoT-Integration https://www.business-geomatics.com/barthauer-smart-city-bis-iot-integration/ Thu, 25 Sep 2025 08:11:05 +0000 https://www.business-geomatics.com/?p=22892 Die Barthauer Software GmbH zeigt auf der INTERGEO ihre neuesten Entwicklungen im Bereich Netzinformationssysteme und Infrastrukturmanagement. Im Mittelpunkt steht die Softwareplattform BaSYS, die seit vielen Jahren Kommunen, Ingenieurbüros und Versorger bei der effizienten, nachhaltigen und rechtssicheren Verwaltung ihrer Infrastrukturnetze unterstützt.

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Die Barthauer Software GmbH zeigt auf der INTERGEO ihre neuesten Entwicklungen im Bereich Netzinformationssysteme und Infrastrukturmanagement. Im Mittelpunkt steht die Softwareplattform BaSYS, die seit vielen Jahren Kommunen, Ingenieurbüros und Versorger bei der effizienten, nachhaltigen und rechtssicheren Verwaltung ihrer Infrastrukturnetze unterstützt. Besucher:innen können sich über praxisnahe Anwendungen, neue Module sowie Innovationen rund um die Themen Digitalisierung, Smart City und IoT-Integration informieren. Neben Live-Demos bietet das Barthauer-Team Gelegenheit zu persönlichen Fachgesprächen und individuellem Austausch. „Mit BaSYS zeigen wir, wie modernes Infrastrukturmanagement nicht nur den aktuellen Anforderungen entspricht, sondern auch die Weichen für die digitale Zukunft stellt. Die INTERGEO ist für uns die perfekte Plattform, um den direkten Dialog mit unseren Kunden und Partnern zu führen“, erklärt Jörn Heuer, Vertriebsleiter bei der Barthauer Software GmbH.

INTERGEO 2025: Halle 12.1 | Stand 1F001

www.barthauer.de

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Robust und modular für die moderne Vermessung https://www.business-geomatics.com/robust-und-modular-fuer-die-moderne-vermessung/ Thu, 25 Sep 2025 08:05:50 +0000 https://www.business-geomatics.com/?p=22880 Panasonic zeigt neueste Windows 11 Modelle sowie eigens entwickelte Sonderlösungen für den professionellen Einsatz im Vermessungswesen.

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Panasonic zeigt neueste Windows 11 Modelle sowie eigens entwickelte Sonderlösungen für den professionellen Einsatz im Vermessungswesen.

Das TOUGHBOOK G2 im Außeneinsatz. Durch Einsatz eines neuen Intel-Prozessors werden auch KI-Verfahren unterstützt, etwa bei Datenvalidierung oder Normenkontrolle. Foto: Panasonic

Im Mittelpunkt des Messeauftritts steht das TOUGHBOOK G2 mk3, ein leistungsstarkes Tablet mit integriertem, KI-fähigem Intel Core Prozessor, Windows 11 sowie optionaler Ansteck-Tastatur. Damit sind Vermessungsämter und -unternehmen optimal auf aktuelle Herausforderungen wie die steigende Bedeutung von KI-Anwendungen, wachsende Anforderungen an Datensicherheit und den Umstieg auf Windows 11 vorbereitet.

Umstieg auf Windows 11 dringend geboten

Ein zentrales Thema für die Branche ist der bevorstehende Support-Stopp von Windows 10: Ab Mitte Oktober stellt Microsoft reguläre Sicherheitsupdates ein. Organisationen, die weiterhin mit dem alten Betriebssystem arbeiten, setzen sich nicht nur erhöhten Cyberrisiken aus, sondern riskieren auch IT-Compliance-Verstöße und steigende Wartungskosten. Windows 11 hingegen bietet durch Funktionen wie TPM 2.0, Secure Boot und erweiterte Hardwareschutzmaßnahmen ein deutlich höheres Sicherheitsniveau – entscheidend für die Verarbeitung sensibler Kataster- und Leitungsinformationen.

„Wir empfehlen den zeitnahen Wechsel auf Windows 11, um Sicherheitsrisiken auszuschließen und unnötige Kosten zu vermeiden. Gemeinsam mit unseren Kunden gestalten wir den Übergang reibungslos, damit Produktivität und Datenintegrität jederzeit gewährleistet bleiben“, erklärt David Müller, Key Account Manager Public DACH bei Panasonic TOUGHBOOK. „Das neueste TOUGHBOOK G2 bietet dabei nicht nur mehr Leistung und Speicher, sondern ist durch seinen KI-fähigen Prozessor bestens auf künftige Workloads vorbereitet.“

Technik für den Feldeinsatz

Das TOUGHBOOK G2 mk3 verfügt neben gesteigerter Rechenleistung über eine neue hochauflösende Kamera sowie eine optimierte Energieeffizienz. Bestehende Investitionen bleiben geschützt: Zubehör wie Dockingstationen des Vorgängermodells oder integrierbare Vermessungslösungen (z. B. RTK-Antennen, GNSS-Module, Funkkomponenten führender Hersteller) können weiter genutzt werden.

KI-Anwendungen gewinnen in der modernen Vermessungstechnologie zunehmend an Bedeutung, vor allem bei der Datenvalidierung oder Prüfung der Messdaten auf Genauigkeit und Normenkonformität. Mit dem neuen Intel Prozessor ist das TOUGHBOOK G2 auch für wachsende KI-Workloads gerüstet. KI-basierte Verfahren bei der Datenvalidierung oder Normenkontrolle lassen sich direkt vor Ort ausführen, ohne auf externe Rechenressourcen angewiesen zu sein. Damit steigt die Effizienz im Feld, während gleichzeitig höchste Genauigkeit gewährleistet bleibt.

Mobiles Vermessungsbüro

Neben der KI-Unterstützung erleichtert das TOUGHBOOK G2 in Kombination mit dem Feldbuch FX Survey der frox GmbH den Arbeitsalltag. Mit dem Controller für Fotodokumentation, Skizzen, GNSS, Tachymeter und Bodenradarsysteme lassen sich alle Aufgaben leicht erledigen. Die Software FX Survey steuert sämtliche Instrumente zentral. So entsteht im Zusammenspiel mit dem TOUGHBOOK G2 ein vollwertiges mobiles Vermessungsbüro für den Außendienst.

RTK-GNSS-Speziallösung für Submeter-Präzision

Vor Ort können Besucher sich außerdem über das RTK-GNSS-Modul von PWA Electronic für das TOUGH- BOOK G2 informieren. Es bietet Echtzeitkinematik (RTK) zur präzisen Bestimmung von Positionskoordinaten mithilfe des globalen Navigationssatellitensystems (GNSS). Neben Grundstücksvermessung oder Kartografierung liegen Anwendungsmöglichkeiten bei der Suche nach Grenzsteinen, Rohrleitungen oder Bäumen, Markierungsarbeiten für Straßen oder bei der Leitungsdokumentation im Glasfaserausbau. Das Modul lässt sich nahtlos mechanisch und elektronisch direkt in das TOUGHBOOK G2 Tablet integrieren und ermöglicht dem Gerät eine auf Korrekturdaten gestützte Satellitenortung bis zu einer Genauigkeit im Submeterbereich.

Neben klassischen Vermessungsaufgaben spielen erneut auch Drohnen und andere Unmanned Systems eine zentrale Rolle. Panasonic TOUGHBOOK Lösungen haben sich in diesem Bereich bereits als bewährt etabliert – sei es zur Steuerung der Fluggeräte oder zur Verarbeitung der dabei entstehenden Datenmengen.

Ideal für drohnengestützte Vermessung

Mit dem robusten TOUGHBOOK G2 Tablet lassen sich Flug und Funktionen einer Drohne genau kontrollieren und gesammelte Video-, Wärmebild-, Audio-, Standort- und andere Daten sicher übertragen und analysieren. Das Gerät ist modular anpassbar und lässt sich mit integriertem Wireless GPS, 4G und 5G mit Drohnen oder autonomen Bodenfahrzeugen problemlos vernetzen.

INTERGEO 2025: HALLE 12.1 | STAND 1F069

www.toughbook.de

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GIS für Industrie und Kommune https://www.business-geomatics.com/gis-fuer-industrie-und-kommune/ Thu, 25 Sep 2025 09:46:40 +0000 https://www.business-geomatics.com/?p=22936 Die geoinform Softwarevertrieb GmbH entwickelt seit mehr zwei Jahrzehnten Software und Dienstleistungen rund um den professionellen Einsatz raumbezogener Daten. Aus einem kleinen Spezialisten für kommunale Anwendungen hat sich ein Anbieter mit breitem Portfolio entwickelt, der heute Verwaltungen, Energieversorger, Netzbetreiber, Ingenieurbüros und weitere Branchen unterstützt. Die besondere Stärke liegt in der Kombination aus technologischem Know-how, langjähriger […]

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Die geoinform Softwarevertrieb GmbH entwickelt seit mehr zwei Jahrzehnten Software und Dienstleistungen rund um den professionellen Einsatz raumbezogener Daten. Aus einem kleinen Spezialisten für kommunale Anwendungen hat sich ein Anbieter mit breitem Portfolio entwickelt, der heute Verwaltungen, Energieversorger, Netzbetreiber, Ingenieurbüros und weitere Branchen unterstützt. Die besondere Stärke liegt in der Kombination aus technologischem Know-how, langjähriger Projekterfahrung und einer konsequenten Ausrichtung auf praxisgerechte Lösungen.

Die geoinform versteht sich dabei nicht nur als Softwarehersteller, sondern als Partner, der Anwender über den gesamten Lebenszyklus begleitet: von der ersten Datenerfassung über die Implementierung bis hin zum Betrieb. Das Unternehmen setzt auf eine Kombination aus technologischem Fortschritt, nachhaltigen Lösungen und einem tiefen Verständnis für die fachlichen Anforderungen der Kunden.

GIS-Plattform Magellan

Herzstück des Angebots ist Magellan®, eine leistungsfähige Plattform, die unterschiedlichste Anforderungen abdeckt: von der kommunalen Verwaltung über Energieversorger und Infrastrukturbetreiber bis hin zu Verkehr, Umwelt und Industrie. Was alle Branchen verbindet, ist die Notwendigkeit, den Raumbezug in ihren Prozessen zu berücksichtigen. Grundstücke, Leitungen, Straßen, Flächen überall dort, wo Geometrien und Attribute zusammenkommen, liefert Magellan die technologische Basis.

Magellan® ist kein starres Produkt, sondern eine modulare Lösung, die sich an unterschiedliche Organisationen anpasst. In Kommunen dient es etwa als zentrale Plattform, um Liegenschaftsmanagement effizient zu steuern. Energieversorger nutzen es, um Netzdaten präzise zu dokumentieren, Wartungszyklen zu planen und Störungen schneller zu beheben.

Produktentwicklung nah an der Praxis

Ein entscheidender Vorteil liegt in der Offenheit des Systems. Magellan® integriert sich nahtlos in bestehende IT-Landschaften, bindet externe Datenquellen ein und ermöglicht damit eine ganzheitliche Sicht auf komplexe Fragestellungen.

Die enge Rückkopplung zwischen Projekten und Produktentwicklung sorgt dafür, dass Magellan® kontinuierlich praxisgerecht bleibt. Anforderungen aus realen Anwendungen fließen regelmäßig in Updates und neue Versionen ein. Auf diese Weise stellt geoinform nicht nur eine Softwareplattform bereit, sondern ein vollständiges Angebot für den effizienten und sicheren Umgang mit Geodaten. Im Mittelpunkt steht dabei stets, komplexe Informationen so aufzubereiten, dass sie für Planung, Verwaltung und Betrieb unmittelbar nutzbar werden.

Die wachsende Komplexität von Projekten macht es erforderlich, Informationen aus unterschiedlichen Quellen zusammenzuführen. Nur wenn Geometrien, Sachdaten, Bilder, Sensordaten oder Simulationen miteinander kombiniert werden, lässt sich ein vollständiges Bild erzeugen. Ohne diese Verknüpfung drohen Doppelarbeiten, Wissenslücken und teure Fehlentscheidungen. Magellan® ermöglicht es, diese Hürden zu überwinden. Entscheidungen werden transparent, Prozesse beschleunigt und Ressourcen effizienter eingesetzt.

Kominfo® und CubiC

Neben Magellan® umfasst das Produktportfolio der geoinform Kominfo® und CubiC, die weitere Marktsegmente abdecken. Kominfo® ermöglicht eine übersichtliche Darstellung und Verwaltung von ALK+ALB-Daten sowie die Darstellung anderer Geodaten. Das System ist flexibel erweiterbar und erlaubt den Import eigener Daten ohne externe Dienstleister.

Geoinform zeichnet sich nicht nur durch technologische Stärke aus, sondern auch durch langfristige Zusammenarbeit. Kunden profitieren von kontinuierlichen Weiterentwicklungen, praxisnahen Schulungen und einem Support, der die Sprache der Anwender spricht. Der Erfolg von Magellan® basiert daher nicht allein auf Software, sondern auf einem ganzheitlichen Ansatz: Technologie, Expertise und partnerschaftliche Nähe greifen ineinander.

Machen Sie sich selbst ein Bild von uns und besuchen Sie uns auf der INTERGEO vom 7.bis 9. Oktober in Frankfurt (Halle 12.1. /Stand 1A019) und auf der MAINTENANCE in München am 29.und 30. Oktober (Halle 4/Stand 419)

Kontakt/Impressum
geoinform Softwarevertrieb GmbH
Friedrich-Bergius-Ring 11 | 97076 Würzburg
Telefon: +49 931 270050-0 | www.geoinform.de

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Getac/Mettenmeier: Technologien für die Versorgungswirtschaft und die Geodäsie https://www.business-geomatics.com/technologien-fuer-die-versorgungswirtschaft-und-die-geodaesie-auch-unter-haertesten-bedingungen/ Thu, 25 Sep 2025 07:38:06 +0000 https://www.business-geomatics.com/?p=22874 In der Versorgungswirtschaft und in der Geodäsie sind Zuverlässigkeit, Robustheit und modernste Technologien entscheidend, um die komplexen Anforderungen im technischen Außendienst zu meistern.

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In der Versorgungswirtschaft und in der Geodäsie sind Zuverlässigkeit, Robustheit und modernste Technologien entscheidend, um die komplexen Anforderungen im technischen Außendienst zu meistern. Getac, ein weltweit tätiger Hersteller robuster Computerlösungen, und sein langjähriger Platinum Partner Mettenmeier bieten Versorgungsunternehmen und technischen Dienstleistern durchdachte Komplettlösungen: Mit robusten Computern und für die speziellen Bereiche konzeptionierter Software unterstützen sie effiziente, ausfallsichere Prozesse – auch unter sehr rauen Bedingungen wie bei Arbeiten auf Baustellen, in Fernwärmeschächten oder bei Netzinspektionen und -wartung. Auf der diesjährigen INTERGEO stehen die Experten von Mettenmeier und Getac gemeinsam in Halle 12.0, Stand A.021 Fachbesuchern für individuelle Beratung und Fragen zur Verfügung.

Einsatz des Getac F120 unter rauen Bedingungen. Fotos: Getac

Neu im Portfolio bei Getac sind die F120 Tablets, die sich speziell für den Einsatz am Netz oder auf der Baustelle eignen. Das Getac F120 besitzt KI-Fähigkeit, hohe Leistungsstärke und ebensolche Konnektivität. Durch seine Vielseitigkeit und Ausfallsicherheit schafft es beste Voraussetzungen für anspruchsvolle, grafikunterstützte GIS- und Vermessungsanwendungen. Copilot+ PCs sind derzeit die schnellsten und intelligentesten Windows-Geräte mit leistungsstarken Prozessoren und Zugang zu hochentwickelten KI-Modellen, die Arbeitsabläufe und Operationen im Außendienst grundlegend verändern können. Um als Copilot+ PC zu qualifizieren, muss ein Gerät eine NPU (Neural Processor Unit) mit mindestens 40 TOPS (Billionen Operationen pro Sekunde) enthalten, mindestens 16 GB RAM und 256 GB SSD-Speicher besitzen sowie zumindest eine Form der biometrischen Sicherheitsauthentifizierung unterstützen. Das Getac F120 erfüllt sämtliche Anforderungen und kombiniert dabei eine hochentwickelte Edge-KI mit einem vollständig robusten Design.

Mettenmeier ergänzt die robuste Hardware von Getac mit der weit verbreiteten Lovion Software, die speziell für Netzbetreiber entwickelt wurde. Lovion ist eine umfassende Betriebsmittelinformations- und Work-Management-Lösung, die alle technischen Prozesse von Netzbetreibern digitalisiert und optimiert. Die Software läuft nahtlos auf Getac Geräten und nutzt deren KI-Fähigkeiten, um Versorger bei der schnellen und reibungslosen Verarbeitung großer Datenmengen zu unterstützen.

Das Getac F120 besitzt KI-Fähigkeit, hohe Leistungsstärke und ebensolche Konnektivität. Quelle: Getac

Gemeinsam gewährleisten beide Partner optimale Leistungen und maßgeschneiderte Lösungen, die den speziellen Anforderungen des Außendienstes gerecht werden – inklusive umfassender Beratung zu modernster robuster Hardware und intelligenten Softwarelösungen.

INTERGEO 2025: HALLE 12.0 | STAND A021

https://shop.mettenmeier.de

www.getac.com

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Bau der A40: Im Projekt auf BIM umstellen https://www.business-geomatics.com/im-projekt-auf-bim-umstellen/ Sun, 28 Sep 2025 07:30:30 +0000 https://www.business-geomatics.com/?p=22854 Beim Bau der A40 stellt das Unternehmen WOLFF & MÜLLER auf die moderne Arbeitsweise um. Zum Einsatz kommt VESTRA INFRAVISION von AKG Software.

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Beim Bau der A40 stellt das Unternehmen WOLFF & MÜLLER auf die moderne Arbeitsweise um. Zum Einsatz kommt VESTRA INFRAVISION von AKG Software.

Teil des neuen Streckenabschnitts im 3D-Modell. Bild: © WOLFF & MÜLLER Tief- und Straßenbau GmbH & Co. KG

Das BIM-Projekt beinhaltet den Ausbau der B1 zur künftigen Autobahn A40 vom Autobahnkreuz Unna bis zur Stadtgrenze Dortmund. Der hier vorgestellte Bauabschnitt (BL1) umfasst den grundhaften Ausbau der neuen A40. Teil der etwa sechs Kilometer langen Baustrecke sind vier Brückenbauwerke, drei Anschlussstellen, zwei Regenrückhaltebecken sowie der Neubau verschiedener Medien. Bei der Maßnahme setzte das renommierte Bauunternehmen WOLFF & MÜLLER unter anderem das CAD-System VESTRA INFRAVISION von AKG Software ein.

Aufgabenstellung

Bei diesem Projekt baut WOLFF & MÜLLER die existierende Bundesstraße vollständig zurück – also rund 140.000 Quadratmeter Fläche. Der erweiterte Regelquerschnitt mit etwa 200.000 Quadratmetern Neubaufläche sorgt dafür, dass sich die Achse der Straße in nördliche Richtung verschiebt. Die Arbeiten sind in drei Hauptbauphasen gegliedert. In der ersten Bauphase stellt das Unternehmen Provisorien zur Ertüchtigung der Strecke her, um eine Verkehrsführung während der Bauzeit zu ermöglichen. Anschließend errichtet WOLFF & MÜLLER die nördliche und südliche Richtungsfahrbahn.

Die Baumaßnahmen sind hochkomplex: Vier Bauwerke werden gleichzeitig neu gebaut, der Verkehr muss an mindestens zwei Anschlussstellen aufrechterhalten werden, während sich die Baustrecke im Prozess nach Norden verlagert. Diese Gegebenheiten erfordern ein hohes Maß an Organisation. Das Projektteam nutzt deshalb BIM in der Arbeitsvorbereitung, um diese Aufgabe effizient bewältigen zu können.

Besonderheiten bei der Vorbereitung

Kernfakten des Straßenbauprojekts

  • Lage: B1 zwischen Unna und AK Unna
  • Bauherr: DEGES – Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs und -bau GmbH
  • Projektdauer: September 2021 – laufend
  • Ausführung: Arbeitsgemeinschaft 6-spuriger Ausbau der A40/B1 Dortmund-Ost
  • Gesamtkosten: 56,3 Mio. EUR

Da die Baumaßnahmen ursprünglich nicht als BIM-Projekt geplant wurden, standen weder Modelle noch ein darauf abgestimmtes Leistungsverzeichnis (LV) zur Verfügung. Da BIM die Effizienz in der Planung und im Bauablauf erhöht, erzeugte WOLFF & MÜLLER das Trassenmodell und modellierte das Regenrückhaltebecken. Dazu nutzte das Unternehmen unter anderem die Baugrubenfunktion sowie die neue Schichtenkonstruktion im CAD-System VESTRA INFRAVISION von AKG Software.

Um die ausgeschriebenen Leistungen und Modelle passgenau aufeinander abzustimmen, bewerteten der BIM-Koordinator, die Modellierer, die Bau- und Projektleiter das Leistungsverzeichnis. Dabei wurde entschieden, welche LV-Positionen direkt modelliert werden und welche nur als Anhangspositionen dienen. Die Anhangspositionen werden den modellierten Positionen inhaltlich passend zugeordnet, sodass aus dem reduzierten Modell alle relevanten Daten ausgelesen werden können. So ist es theoretisch möglich, ein komplettes LV einem Modell zuzuordnen, ohne das Leistungsverzeichnis als Ganzes modellieren zu müssen.

Über die Ordnungszahl der Leitpositionen steuert das Team im weiteren Verlauf die Verknüpfung zwischen LV und 3D-Modell. Dazu wurden im vorliegenden Beispiel die LV-Positionen durch den Modellierer an das Modell im BIM-Viewer von VESTRA INFRAVISION angebracht.

BIM-konformes Arbeiten mit VESTRA und 5D-Modell

Baugrube im BIM-Viewer von VESTRA INFRAVISION. Bild: © WOLFF & MÜLLER Tief- und Straßenbau GmbH & Co. KG

Aufgrund umfassender Schnittstellen gewährleistet VESTRA INFRAVISION durchgängige, BIM-konforme Arbeitsprozesse. Die Unterstützung des IFC4x3-Datenformats sorgt für eine präzise Darstellung von Straßenachsen, Gradienten und zugehörigen Fachobjekten wie Sichtfeldern. Das benötigte 5D-Modell wurde mithilfe der Kalkulationsdaten, der Zeitschiene sowie des 3D-Modells in der Koordinationssoftware DESITE BIM erstellt. Das dabei entstandene 5D-Modell bildet die Grundlage für alle weiteren modellorientierten Aktivitäten.

Arbeitsvorbereitung mit Modellhilfe

Unter Nutzung der Formularfunktionen in DESITE BIM wurde ein Formular für Bauleiter und Poliere entwickelt, das die Arbeitsvorbereitung enorm vereinfacht. Dabei können die Modellinhalte über verschiedene Filterfunktionen auf die erforderlichen Informationen beschränkt werden. „Bei Bedarf lassen sich noch die Personalplanung vornehmen und die anzuzeigenden LV-Positionen auswählen“, so sagt Michael Neumann, der bei der WOLFF & MÜLLER Tief- und Straßenbau GmbH & Co. KG in der Zweigniederlassung Dortmund die Bereiche Vermessung und Abrechnung leitet.

Der darauffolgende Export gibt ein PDF-Dokument und ein Teilmodell aus – inklusive Kalkulationsdaten in Form von Gerät, Material, Lohnstunden und Baupartner. Zur anschließenden Disposition ist somit keine manuelle Ermittlung von Mengen mehr nötig. „Es kann auf die bereits verfügbaren Informationen zurückgegriffen werden, was den Zeitaufwand in der Projektarbeit erheblich reduziert“, so Neumann.

INTERGEO 2025: HALLE 12.0 | STAND 0C040

www.akgsoftware.com

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3D-Datenerfassung: Vollständig, detailliert, günstig https://www.business-geomatics.com/3d-datenerfassung-vollstaendig-detailliert-guenstig/ Sat, 27 Sep 2025 07:28:53 +0000 https://www.business-geomatics.com/?p=22865 Mit PIX4Dcatch bietet der Photogrammetrie-Experte Pix4D eine Lösung für die intelligente 3D-Erfassung, die Versorgern völlig neue Möglichkeiten eröffnet. In Deutschland werden unterirdische Versorgungsleitungen dynamisch ausgebaut. Allein die Breitbandstrategie der Bundesregierung sieht vor, bis 2030 ein flächendeckendes Gigabit-Netz aufzubauen, was bedeutet, dass jedes Jahr Zehntausende Kilometer Glasfasergräben ausgehoben, dokumentiert und genehmigt werden müssen. Hinzu kommt die […]

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Mit PIX4Dcatch bietet der Photogrammetrie-Experte Pix4D eine Lösung für die intelligente 3D-Erfassung, die Versorgern völlig neue Möglichkeiten eröffnet.

Die Softwarelösung PIX4D benötigt lediglich ein Smartphone sowie einen zusätzlichen GNSS-Empfänger, um hochgenaue 3D-
Dokumentationen zu erzeugen.
Quelle: Pix4D

In Deutschland werden unterirdische Versorgungsleitungen dynamisch ausgebaut. Allein die Breitbandstrategie der Bundesregierung sieht vor, bis 2030 ein flächendeckendes Gigabit-Netz aufzubauen, was bedeutet, dass jedes Jahr Zehntausende Kilometer Glasfasergräben ausgehoben, dokumentiert und genehmigt werden müssen. Hinzu kommt die laufende Instandhaltung der Wasser-, Gas- und Energienetze, was zu einem enormen und komplexen Dokumentationsaufwand führt.
Laut dem Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) gehören Genehmigungsengpässe und Dokumentationsanforderungen zu den Hauptursachen für Verzögerungen, die den Glasfaserausbau in einigen Regionen um Monate verlangsamen. Im Bereich der Wasser- und Energieinfrastruktur zeigen Studien, dass Fehler in der Dokumentation unterirdischer Versorgungsleitungen zu den Hauptursachen für Verzögerungen bei Aushubarbeiten gehören und dass fehlerhafte oder unvollständige Versorgungsleitungen jedes Jahr zu Tausenden von kostspieligen Zwischenfällen beitragen.

Über traditionelle Vermessungen hinausdenken
Etablierte GNSS-Vermessungen bieten zwar hohe Genauigkeit, sie sind jedoch von Natur aus begrenzt: Aufgrund von Sicherheitsvorschriften dürfen Vermessungsingenieure beispielsweise keine Gräben betreten. Messpunkte werden aus diesen Gründen häufig geschätzt, was zu Ungenauigkeiten führt und Risiken verursacht. Gleichzeitig ist es nicht realistisch, für jede Grabenöffnung einen zugelassenen Vermessungsingenieur zu beauftragen. Zum einen ist das sehr teuer, organisatorisch anspruchsvoll und es führt oft zu Verzögerungen, was durch den Fachkräftemangel im Vermessungsbereich noch verstärkt wird. Versorgungsunternehmen suchen in der Folge nach Möglichkeiten, Vermessungsabläufe durch Methoden zu ergänzen, die schneller, kostengünstiger und dennoch regelkonform und leistungsfähig sind.

Vollständigkeit und Kosten

3D-Punktwolke einer Grabung. Die detaillierte Aufnahme kann einfach per Handy wie eine
Videoaufnahme durchgeführt werden. Quelle: Pix4D

In Deutschland meldet der DVGW jährlich als 100.000 Leitungsbeschädigungen. Jede einzelne davon ist teuer, störend und vermeidbar. Selbst ohne Schaden kann ein einziges übersehenes Detail dazu führen, dass ein Graben wieder geöffnet, die Einsatzteams neu geplant und Genehmigungen sich verzögern, was die ohnehin schon knappen Budgets zusätzlich belasten kann. Die Relevanz dieses Sachverhaltes ist groß. Die Gigabit-Strategie Deutschlands sieht bis 2030 15 Millionen neue Glasfaseranschlüsse vor. Das bedeutet, dass jede Woche Tausende von Gräben geöffnet werden. Wenn die Dokumentation als Nebensache behandelt wird, vervielfachen sich die versteckten Kosten in der gesamten Branche. Deshalb ist eine intelligentere 3D-Erfassung wichtig. Sie sorgt nicht nur für eine vollständige Dokumentation der Leitungsnetze, sondern reduziert organisatorische Reibungsverluste, beschleunigt Genehmigungen und beschleunigt Projekte.

Eine neue Dimension der Klarheit
Die Stärke der mobilen 3D-Erfassung liegt nicht nur in ihrer Geschwindigkeit, sondern auch in ihrer einfachen Handhabbarkeit und Verfügbarkeit. Das Unternehmen Pix4D macht dies mit seiner Lösung PIX4Dcatch für die Vermessungsaufgaben auf Baustellen verfügbar. Mit der Lösung inklusive eines RTK-Empfängers können Mitarbeiter vor Ort innerhalb weniger Minuten eine genaue Dokumentation von Gräben erstellen – ohne Vermessungskenntnisse zu benötigen. So können Mitarbeitende auf der Baustelle ohne Vermessungshintergrund hochwertige Dokumentationen von Gräben so einfach erstellen wie die Aufnahme eines Videos.
Was früher ein Engpass war, der Spezialisten vorbehalten war, wird zu einer Routineaufgabe, die in den täglichen Betrieb integriert werden kann. Vermessungsingenieure spielen nach wie vor eine zentrale Rolle bei der Gewährleistung von Konformität und Genauigkeit, aber ihre Zeit wird nicht mehr durch sich wiederholende Erfassungen in Anspruch genommen.

Auch kleine Leitungsstruktur erkennbar
PIX4Dcatch bietet auch einen Mehrwert, der über die Effizienz hinausgeht. Er liegt in der detaillierten Erfassung. Bei herkömmlichen Punktwolken oder 3D-Meshes sind kleinteilige Strukturen wie dünne Kabel, Markierungsbänder oder Kunststoffrohre meist nur schwer zu erkennen. Mit Gaussian Splatting, einer fortschrittlichen Rekonstruktionsmethode, „erstellt PIX4Dcatch fotorealistische, georeferenzierte 3D-Modelle, in denen alle Details klar sichtbar sind. Für Ingenieure, Aufsichtsbehörden und Auftragnehmer gleichermaßen reduziert diese Klarheit das Risiko von Streitigkeiten, beschleunigt Genehmigungen und liefert eine permanente digitale Aufzeichnung, die in jeder Phase des Projekts wieder aufgerufen werden kann“, sagt Andrey Kleymenov, CEO von Pix4D.

Intergeo 2025: Halle 12.0 | Stand 0G051

www.pix4D.com

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grit: Neue Ansätze für offene Geodaten-Infrastrukturen https://www.business-geomatics.com/grit-neue-ansaetze-fuer-offene-geodaten-infrastrukturen/ Thu, 25 Sep 2025 07:23:26 +0000 https://www.business-geomatics.com/?p=22861 Mit gDI Stack stellt grit eine modulare Plattform zur Umsetzung leistungsfähiger Geodateninfrastrukturen auf Basis von Open Source vor. Seit vielen Jahren ist grit in der Entwicklung und Implementierung von Geodateninfrastrukturen aktiv und hat unter anderem das international etablierte Open-Source-Framework deegree entscheidend mitgeprägt. Parallel dazu hat das Unternehmen früh neue Technologien wie Containerlösungen in die Geodatenwelt […]

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Mit gDI Stack stellt grit eine modulare Plattform zur Umsetzung leistungsfähiger Geodateninfrastrukturen auf Basis von Open Source vor.

Seit vielen Jahren ist grit in der Entwicklung und Implementierung von Geodateninfrastrukturen aktiv und hat unter anderem das international etablierte Open-Source-Framework deegree entscheidend mitgeprägt. Parallel dazu hat das Unternehmen früh neue Technologien wie Containerlösungen in die Geodatenwelt eingeführt und praxisnahe Erweiterungen wie Administrationsoberflächen oder die Anbindung an die Identity- und Access-Management-Software Keycloak entwickelt.
Mit gDI Stack geht grit nun den nächsten Schritt: Statt ein einzelnes Framework in den Mittelpunkt zu stellen, werden verschiedene Open-Source-Technologien wie deegree, GeoServer, QGIS Server, MapServer oder ldproxy unterstützt. Welche Basis jeweils zum Einsatz kommt, richtet sich nach den Anforderungen und bestehenden Systemen der Kunden. Über diesen Ansatz sprach BUSINESS GEOMATICS mit Geschäftsführerin Dr. Brit Schnegelsberg.

 

Interview: „Mit gDI Stack bieten wir genau die Lösung, die unsere Kunden brauchen“ – ein Gespräch mit Dr. Brit Schnegelsberg

Dr. Brit Schnegelsberg, Geschäftsführerin der Grit GmbH.

Frau Dr. Schnegelsberg, Sie haben mit Ihrem Team gDI Stack entwickelt. Was macht dieses Produkt so besonders?
Schnegelsberg: Mit gDI Stack liefern wir keine starre Plattform, sondern ein flexibles Gesamtpaket: Wir schauen uns an, was vorhanden ist, beraten, welches Framework am besten zu den Anforderungen passt – oder schon vorhanden ist und bleiben soll – und kombinieren das Ganze mit bewährten Erweiterungen. Das sind zum Beispiel grit Admin.Pro für die komfortable Administration oder Keycloak für die Anbindung an Identity-Management-Systeme.

Bedeutet das, dass deegree nicht mehr im Mittelpunkt steht?
Schnegelsberg: deegree ist weiterhin ein wichtiger Teil unseres Portfolios und wir arbeiten nach wie vor als Mitglied des TMC im OSGeo-Projekt mit. Gleichzeitig verstehen wir uns als technologieoffen: Ob GeoServer, MapServer oder andere – wir binden diese Frameworks genauso selbstverständlich in gDI Stack ein. Entscheidend ist, dass unsere Kunden die Lösung erhalten, die am besten zu ihren Anforderungen bzw. dem bestehenden Framework passt.

Welche Rolle spielt Technologiekompetenz bei gDI Stack?
Schnegelsberg: Eine sehr große. Wir haben viel Erfahrung mit Container-Technologien und Cloud-Architekturen. Das macht gDI Stack hochskalierbar, (zukunfts-) sicher und einfach integrierbar in moderne IT-Landschaften. Kunden profitieren davon, dass ihre Geodateninfrastruktur leistungsfähig bleibt – egal, ob sie bestehende Komponenten weiter nutzen oder neue ergänzen möchten.

Was ist für Ihre Kunden der größte Vorteil?
Schnegelsberg: Es ist die Sicherheit, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Mit gDI Stack müssen Kunden nicht selbst abwägen, auf welches Karten-Framework sie setzen sollten – oder ob ihre vorhandene Lösung weiterhin genutzt werden kann. Diese Analyse übernehmen wir. Das Ergebnis ist eine offene, transparente und praxisbewährte Lösung, die langfristig tragfähig ist und sich flexibel anpasst. gDI Stack ist damit die smarte Kombination aus Beratung, Open-Source-Kompetenz und moderner Technologie – für Geodateninfrastrukturen, die einfach funktionieren.

INTERGEO 2025: Halle 12.1, Stand 1B038

www.grit.de

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IB&T: Neues Entwurfssystem https://www.business-geomatics.com/ibt-neues-entwurfssystem/ Thu, 25 Sep 2025 07:19:23 +0000 https://www.business-geomatics.com/?p=22859 IB&T Software GmbH zeigt auf der INTERGEO seine aktuellen Entwicklungen rund um die smart infra-modeling technology. Im Rahmen eines neu gestalteten, offenen Standkonzepts geht es um die Arbeitsweise mit dem Neuen Straßenentwurf und dem smarten Konstruktionsbaukasten ConKit, die die BIM-konforme Infrastrukturplanung effizienter gestalten sollen. So lassen sich in card_1 verschiedene Knotenpunkte, wie Kreisverkehre oder Einmündungen, […]

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IB&T Software GmbH zeigt auf der INTERGEO seine aktuellen Entwicklungen rund um die smart infra-modeling technology. Im Rahmen eines neu gestalteten, offenen Standkonzepts geht es um die Arbeitsweise mit dem Neuen Straßenentwurf und dem smarten Konstruktionsbaukasten ConKit, die die BIM-konforme Infrastrukturplanung effizienter gestalten sollen. So lassen sich in card_1 verschiedene Knotenpunkte, wie Kreisverkehre oder Einmündungen, regelkonform und parametrisiert entwerfen. Zudem wird erstmalig der Neue Bahnentwurf präsentiert. Dieser basiert ebenfalls auf der smart infra-modeling technology und soll es ermöglichen, ein hochwertiges, fachlich strukturiertes Modell für die Bahntrassierung zu erstellen.
Im Fokus stehen auch die zahlreichen Partnerprodukten der IB&T Software. Besucher:innen erhalten beispielsweise einen Einblick in den VDC Manager, die Weiterentwicklung der DESITE BIM Produktreihe oder in die Softwarelösung SPBIM4DESITE. Der VDC Manager dient der Koordinierung im BIM Prozess und ermöglicht eine interaktive Visualisierung, die Analyse von Modellen, 4D-Terminplanung, 5D Mengenermittlung und vieles mehr.
IB&T Software GmbH engagiert sich auch mit Vorträgen auf der Branchenmesse. Am 8. Oktober hält Marius Reuters (Teamleiter Kundenberatung und Product & Sales Manager) um 14:45 Uhr einen Vortrag zum Thema „Digitale Ingenieurbaukunst – Effiziente Verkehrswegeplanung mit der smart infra-modeling technology” im Application Dome. Im Rahmen der BVBS-Präsentation spricht IB&T Geschäftsführer Uwe Hüttner am 8. Oktober um 16:30 Uhr in der Conference über die Themen Schnittstellen und Netzwerke.
Mitaussteller sind die G&W Software AG, die ihre AVA- und Kostenplanungslösung CaliforniaX vorstellt, sowie aRES Datensysteme mit Produktlösungen für den Bereich Wasserwirtschaft und die RZI Software GmbH, die mit ihrer Software RZI Tiefbau das Portfolio auf dem Messestand abrundet.
www.card-1.com

INTERGEO: Halle 12.1 | Stand 1C101

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Digitale Zwillinge: Lebendige Geschichte https://www.business-geomatics.com/digitale-zwillinge-lebendige-geschichte/ Thu, 25 Sep 2025 07:17:57 +0000 https://www.business-geomatics.com/?p=22855 Bei Geoplex am Stand geht es nicht nur um die klassischen Themen des Unternehmens, also Digitale Zwillinge, Solarpotentialanalyse und 3D-Geodaten, am Stand weht auch ein Hauch von Geschichte. Das Unternehmen zeigt nämlich die neuen Möglichkeiten zur Einbindung historischer 2D-Photos in moderne, webbasierte Anwendungen für 3D-Stadtmodelle. Diese Neuerung aus der im Frühjahr vorgestellten Version 8.0 der […]

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Bei Geoplex am Stand geht es nicht nur um die klassischen Themen des Unternehmens, also Digitale Zwillinge, Solarpotentialanalyse und 3D-Geodaten, am Stand weht auch ein Hauch von Geschichte. Das Unternehmen zeigt nämlich die neuen Möglichkeiten zur Einbindung historischer 2D-Photos in moderne, webbasierte Anwendungen für 3D-Stadtmodelle. Diese Neuerung aus der im Frühjahr vorgestellten Version 8.0 der PlexMap-Suite ist in der Lage, die Fotos passgenau und mit dem richtigen Blickwinkel zu integrieren, sodass historische Ansichten wie ein Ausschnittfenster im Digitalen Zwilling wirken. Technisch basiert dies auf der Applikation sMapshot, die eine georeferenzierte Speicherung und Visualisierung von 2D-Bildern ermöglicht. Dazu hat Geoplex eine passende Schnittstelle entwickelt, über die die 2D-Bilder eingebunden werden. Dazu gibt es viele attraktive Features. Nutzer können etwa über Slider die Transparenz der jeweiligen Darstellungen verändern oder die historischen Bilder in einzelnen Zonen ein- und ausblenden. „Es gibt eine ganze Reihe von PlexMap-Anwendern, die sich sehr für dieses neue Feature interessieren und bereits Projekte aufgesetzt haben“, sagt Frederik Hilling, Geschäftsführer von Geoplex.

Beispiel für die lagegenaue Einbindung eines historischen Fotos in einen Digitalen Zwilling, hier am Beispiel Basel. Quelle: Basel-Stadt

Noch einen Schritt weiter geht Geoplex mit Kunden in Ostwestfalen-Lippe. Dort wurde das Projekt „3D, smart und historisch“ von der Regionalgruppe Ostwestfalen-Lippe der Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne des Landes NRW initiiert. Im Rahmen des Förderprojektes werden die historischen Stadtkerne von Brakel, Detmold, Lemgo, Minden, Rheda-Wiedenbrück und Rietberg als 3D-Stadtmodelle erfasst. Im Wesentlichen ist es, die Stadtentwicklung digital abzubilden und historische Stadt- und Ortskerne virtuell erlebbar zu machen. Dabei geht es vor allem um Baugeschichte, baukulturelles Erbe und historische Ansichten.

Weiteres Thema ist die Visualisierung von 360°-Befahrungsbildern (Straßenpanoramas) innerhalb der in diesem Jahr neu vorgestellten Update PlexMap Street360°, was eines der wichtigsten neuen Features von PlexMap 8.0 darstellt. Panoramabilder können damit gespeichert, verarbeitet und visualisiert werden, wobei dies nach Angaben von Geoplex einerseits sehr performant geschieht, andererseits auch die Originalauflösung der Daten nicht verringert. Neben der Visualisierung gibt es auch integrierte Messfunktionen.

Weitere Neuigkeiten sind neue 3D-Einstrahlungsberechnungen (etwa auch für Fassaden-PV), die Berechnung von Solarpotenzialen für Großräume oder die Möglichkeit einer vollständig vektorbasierten Darstellung der Karteninhalte für 2D-Apps.

INTERGEO 2025: Halle 12.0 | Stand 0F138

www.geoplex.de

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iNovitas: Mobile Mapping im Digital Twin https://www.business-geomatics.com/mobile-mapping-im-digital-twin/ Wed, 24 Sep 2025 09:48:44 +0000 https://www.business-geomatics.com/?p=22847 iNovitas zeigt Lösungen von der Erfassung über das Datenmanagement bis zu KI-gestützten Analysen.

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iNovitas zeigt Lösungen von der Erfassung über das Datenmanagement bis zu KI-gestützten Analysen.

Die Digitalisierung im Infrastrukturmanagement schreitet voran, und die Anforderungen an Mobilität und Versorgung wachsen. Kommunen, Stadtwerke und Ingenieurbüros stehen vor der Aufgabe, ihre Infrastrukturen nicht nur zu erhalten, sondern effizient, zukunftsfähig und transparent zu verwalten und zu gestalten. Eine zentrale Herausforderung dabei: Die relevanten Daten stammen aus unterschiedlichen Quellen – vom Geoinformationssystem über Fachanwendungen bis hin zu unterschiedlichen Mobile Mapping Befahrungsdaten. Was bislang oft fehlte, ist die durchgängige Verbindung dieser Informationswelten.

Digitale Durchgängigkeit: Verbindung von unterschiedlichen Mobile Mapping Daten, Fachdaten und Systemen

Integration und Interaktion von infra3D mit Drittsystemen am Beispiel des Geometrieaustauschs. Foto: iNovitas AG

Das Schweizer Technologieunternehmen iNovitas legt ein besonderes Augenmerk auf digitale Durchgängigkeit: Mit infra3D stellt sie den digitalen Straßen- und Schienenraum zentral bereit, und ermöglicht eine nahtlose Integration in bestehende Systemlandschaften und Fachanwendungen. Die digitale Straße lässt sich flexibel mit anderen Datenwelten kombinieren, etwa mit 3D-Stadtmodellen, Lärmschutzmodellen oder Leitungskataster und weiteren Geoinformationen. Die Daten liegen dabei strukturiert und sofort nutzbar im Hintergrund vor und lassen sich über Schnittstellen systemübergreifend integrieren und nutzen. Effizientes Datenhandling schafft so einen gezielten und flexiblen Zugang zur digitalen Straße und Schiene – auch in Kombination mit weiteren Systemen und Datenquellen.

So lassen sich beispielsweise Objekte direkt aus der Straßenbild-Perspektive in infra3D erfassen, im WebGIS anpassen und parallel speichern. Auf diese Weise wird infra3D zu einem integralen Bestandteil der gewohnten Arbeitsumgebung und eröffnet neue, vernetzte Sichtweisen, die über den reinen Straßenraum hinausgehen.

Webinar mit Fokus KI
Im November 2025 bietet iNovitas ein Webinar zum Thema „Infrastruktur neu denken: Mit KI zum Erfolg“. Darin wird thematisiert, wie infra3D Applications digitale Zwillinge und KI-Technologien miteinander kombinieren, um Straßenräume präzise und effektiv KI-gestützte Analysen in infra3D am zu verwalten. Mehr Informationen

Dieser zukunftsfähige Ansatz wird begleitet von modernen Funktionen: von präzisen 3D-Messungen und Profilanalysen über die automatisierte Detektierung von Straßenobjekten bis hin zu KI-gestützten Anwendungen, etwa für Straßenzustand, Signalisation, Lärmschutz oder Verkehrssicherheit. Ergänzt durch das neue Design „NextGen“ rückt nicht nur die Funktionalität, sondern auch die Nutzerfreundlichkeit in den Vordergrund.

Daraus ergeben sich klare Vorteile in der Anwendung: Zum einen entsteht Effizienz durch den direkten Zugriff auf alle relevanten Daten ohne Systembrüche. Zudem wird Flexibilität gewährleistet, indem unterschiedliche Datenquellen, Geoinformations- und Straßenmanagementsysteme sowie Fachinformationen nahtlos gekoppelt werden können. Auch die Investitionssicherheit ist gegeben, da vorhandene Datenbestände weiterhin genutzt werden. Schließlich sorgt die Integration neuer Technologien und KI-Methoden für Zukunftssicherheit.

„Mit dieser innovativen Technologie spart die Stadtverwaltung Zeit und Kosten. Dank einer objektiven Datengrundlage können wir Dienststellen dabei unterstützen, ihre Infrastruktur effizient zu verwalten und nachhaltig zu planen“ unterstreicht Dr. Andrea Heilmaier, Wirtschafts- und Wissenschaftsreferentin der Stadt Nürnberg.

KI-gestützte Analysen in infra3D am zu verwalten. Beispiel von Straßenzustand, Verkehrsschildern und Schächten. Foto: iNovitas AG

Besonders praxisrelevant ist die herstellerunabhängige Integration von Mobile Mapping Daten: Befahrungsdaten verschiedener Erfassungssysteme können problemlos eingebunden werden. Bestehende Daten bleiben so langfristig nutzbar – unabhängig von Technologien oder Lieferanten. „Ein Viewer für alle Erfassungssysteme“ – dieses Motto prägt das Unternehmen seit Jahren. Viele Nutzende schätzen bereits diesen Ansatz und holen sich damit Flexibilität, Investitionssicherheit und effiziente Nutzung ins Haus.

„Wir sind begeistert, dass die Straßenbilddaten nun in der Stadtverwaltung vielseitig genutzt werden und das Interesse daran weiter steigt. Mit infra3D im 3D-Stadtmodell wurde eine durchgängige und intuitive Lösung möglich, die wir unabhängig von einem Mobile Mapping Dienstleister einsetzen können“, präzisiert Sarah Tesmer, Leiterin GeoInformation Bremen. So entwickelt sich infra3D zu einer Plattform, welche die digitale Infrastrukturplanung und -verwaltung umfassend unterstützt.

INTERGEO 2025: HALLE 12.1 | STAND 1D019

www.infra3d.com

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infrest: Rund um die Leitungsauskunft https://www.business-geomatics.com/rund-um-die-leitungsauskunft/ Wed, 24 Sep 2025 09:18:25 +0000 https://www.business-geomatics.com/?p=22842 infrest wächst deutschlandweit und baut zudem das Dienstleistungsangebot rund um die Leitungsauskunft aus.

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infrest wächst deutschlandweit und baut zudem das Dienstleistungsangebot rund um die Leitungsauskunft aus.

Leitungen zwischen Erzeugungsanlagen (beziehungsweise Speicherparks) und dem Stromnetz müssen professionell beauskunftet werden. Grafik: DipuChandra / adobe.stock.com

Bei der infrest – Infrastruktur eStrasse GmbH stehen die Zeichen auf Wachstum. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr mehr als 812.000 Leitungsanfragen und Meldungen über das Portal Leico – Leitungs-check-online deutschlandweit an Infrastrukturbetreiber verschickt. Zudem wurden in den ersten acht Monaten 2025 bereits rund 9.500 Anträge über das Leico-Portal an die öffentliche Verwaltungen in Berlin gestellt – ein Plus von über 13% im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der im Leico Portal hinterlegten Infrastrukturbetreiber stieg inzwischen auf 18.000, was einen großen Schritt Richtung Vollständigkeit für Deutschland bedeutet. In Folge dieses Wachstums hat infrest auch die Geschäftsführung erweitert. Mit Wirkung vom 1. Juli 2025 steht Andrea Pieper auf Beschluss der Gesellschafterversammlung neben Jürgen Besler an der Spitze von infrest. Andrea Pieper übernimmt diese Aufgabe zusätzlich zur Geschäftsführung der KKI – Kompetenzzentrum Kritische Infrastrukturen GmbH, ebenso wie infrest ein Tochterunternehmen der NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg. Bei infrest ist sie für den kaufmännischen und IT-Bereich zuständig, während Jürgen Besler den Vertrieb sowie die Kundenbetreuung verantwortet. Gemeinsam wollen sie die Wachstumsstrategie des Unternehmens weiter stärken.

EEG als Wachstumsfaktor

Für die Wachstumspläne gibt es gute Gründe. Neben dem steigenden Bedarf an einer sicheren, effektiven und vollständigen Leitungsauskunft im Infrastruktur-Land Deutschland sind es beispielsweise auch neue Akteure, die in den Markt kommen. Vor allem die Netzbetreiber aus dem Bereich Regenerative Energien, also Betreiber von Solar-, Wind- und Batterieparks, die neue Leitungen (Netzanschlüsse) bauen. Diese haben zwar nur eine geringe Netzlänge, mit ihren deutschlandweit verteilten Anlagen entsteht aber viel Aufwand für die Bearbeitung der Anfragen. Zudem sind die Betreiber oft nicht mit den leistungsfähigen Netzinformationssystemen ausgestattet, wie sie bei Versorgern üblich sind. Dafür hat infrest spezielle Angebot entwickelt. Die Betreibergesellschaften können ihre IT-Lösungen beispielsweise an das Metasystemportal Leico anbinden oder die Auskunftsprozesse komplett in die Hände der infrest legen.

Konkret hat infrest auf Basis des Leico-Portals zwei Software-as-a-Service-Lösungen entwickelt, die die Richtlinien des DVGW, VDE-FNN etc. berücksichtigen und ohne großen Aufwand eingeführt werden können: Einmal ein Modell für den halbautomatisierten Auskunftsprozess und einen für den vollautomatisierten. „Bei Standardanfragen bevorzugen die Netzbetreiber oft den Aufbau unserer automatischen Planauskunftslösung infrest APLA“, beschreibt Geschäftsführer Jürgen Besler. Dabei werden die Leitungspläne für die über Leico eingehenden Leitungsanfragen automatisch mittels einer webbasierten GIS-Lösung über einen WebMap-Service (WMS) erzeugt. Die so erzeugten Pläne können dann gemeinsam mit allen notwendigen Unterlagen in einem vollautomatischen Prozess zur Verfügung gestellt werden. Eine Softwareinstallation auf der Seite der Netzbetreiber ist nicht notwendig. Zudem werden die verschickten Leitungsauskünfte revisionssicher in einem digitalen Archiv für mindesten sechs Jahre hinterlegt.

Die Alternative ist ein halbautomatisierter Prozess mit der infrest Auskunftsdatenbank (ADB). Wie bei der automatischen Planauskunft auch stellen die Leitungsbetreiber im Vorfeld- keine Informationen zu den Leitungsverläufen zur Verfügung, sondern hinterlegen in Leico lediglich eine Fläche, für die sie Anfragen zu Baumahmen bekommen möchten (Zuständigkeitsfläche). Auf dieser Basis werden die Anfragen vorselektiert: Alle Anfragen außerhalb der Zuständigkeit werden nicht weitergeleitet. Diese „Nicht-Zuständigkeits-Anzeigen” werden automatisiert in Leico abgehandelt, was den Betreibern enormen Aufwand spart. Betreiber bearbeiten dann nur jene Anfragen mit Betroffenheit, die dann strukturiert über standardisierte Prozesse ankommen und so effektiver bearbeitet werden können. Alle zuständigen internen Bereiche und Abteilungen werden bei der halbautomatischen Planauskunft gebündelt und workflowbasiert am Auskunftsprozess beteiligt.

Neue Kunden

Die erweiterte infrest Geschäftsführung: Jürgen Besler und Andrea Pieper. Foto: Infrest

Ein Nutzer für die teilautomatisierte infrest Auskunftsdatenbank ist die in Dresden ansässige VSB Service GmbH, einer der führenden vertikal integrierten Entwickler im Bereich der Erneuerbaren Energien in Europa, der rund 470 Windenergieanlagen und PV-Anlagen in Deutschland betreibt und einen Rundumservice für andere Anlagenbetreiber bietet. Die VSB hat ihre Prozesse an die infrest outgesourct und die Netzbereiche in Leico kostenfrei hinterlegt. Eva-Maria Knobloch, Abteilungsleitung Technische Betriebsführung: „Wir suchen immer nach innovativen Lösungen, um die von uns geführten Anlagen möglichst sicher und effizient zu betreiben. Dadurch dass wir unsere Anfragen zentral über das Leico-Portal abwickeln und dort unsere Netzbereiche exakt definiert haben, konnten wir die Anfragezahlen erheblich verringern.“ Wichtig sei dabei, dass alle Leitungsanfragen vollständig dokumentiert werden und jede Anfrage vor der Beantwortung noch einmal einen Prüfprozess durchläuft. Die mit infrest definierten Prozesse wurden ausführlich getestet und standardisiert umgesetzt. „So sind wir sicher, dass die erteilten Leitungsauskünfte unseren Qualitätsanforderungen entsprechen“, sagt Knobloch.

Ein weiterer neuer Dienstleistungskunde der infrest ist die enercity Erneuerbare GmbH. Das Unternehmen aus dem ostfriesischen Leer plant und betreibt ebenso Windenergie-, Photovoltaik- und Stromspeicher-Lösungen auf Freiflächen. Derzeit sind allein 361 Windenergieanlagen in Deutschland im Betrieb, zusätzlich 79 Anlagen Dritter in der Betriebsführung, wobei das Unternehmen die gesamten Auskunftsprozesse vollautomatisiert über Leico durchführen lässt. „Die Unternehmen haben die freie Wahl für die Nutzung der Leico-Auskunft, häufig ist die interne GIS-Ausstattung ein Faktor für die Entscheidung. Unternehmen aus dem Bereich kritischer Infrastruktur, die ein besonderes Gefährdungspotential haben, bevorzugen oft eine halbautomatische Bearbeitung von Leitungsanfragen“, so Jürgen Besler.

Erweiterungen beim Baustellenatlas

Auch der infrest Baustellenatlas (BSA), seit vielen Jahren ein deutschlandweites Angebot für Kommunen, wurde erweitert. Gemeinsam mit der co4e GmbH, einem Spin-off des Deutschen Institut für Luft- und Raumfahrt (DLR), wurde eine Funktion für die Simulation von Verkehr (SUMO) implementiert. Planer von Baumaßnahmen können so feststellen, wie sich die notwendigen Straßensperrungen auf den städtischen Gesamtverkehr auswirken. Dazu hat infrest ein Pilotprojekt mit dem DLR und den Berliner Wasserbetrieben abgeschlossen, bei dem die Auswirkungen von Baumaßnahmen auf den Verkehrsfluss analysiert und verschiedene Verkehrsführungsszenarien verglichen wurden. Auf der diesjährigen SUMO User Conference 2025 im Mai in Berlin wurde der Beitrag „Towards Improved Traffic Impact Assessments for Construction Sites“ bereits prämiert.

Projekte in Berlin sind für infrest ein Umfeld für die Entwicklung neuer Funktionen und Lösungen. In der Metropole können über Leico auch rechtlich relevante Genehmigungen und Anträge gestellt werden. Dazu gehören verkehrsrechtlichen Anordnung (§45 StVO) Genehmigungen nach dem Telekommunikationsgesetz (§127 TKG) oder Sondernutzungen nach §12 BerlStrG. Ebenso sind vereinfachte Anzeigeverfahren für geringfügige bauliche Maßnahmen gemäß der neuen AV 100/120 digital möglich. „Solche Funktionen kann die infrest bei Kommunen in Deutschland genau wie den Baustellenatlas implementieren“, beschreibt Besler das erweiterte Dienstleistungsangebot.

INTERGEO 2025: HALLE 12.0 | STAND 0E031

www.infrest.de

www.leitungs-check-online.de

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